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"Sch..." oder "Sch...": Ibisevic hofft auf einen Lippenleser

Hertha-Angreifer Vedad Ibisevic fühlt sich falsch verstanden.
Hertha-Angreifer Vedad Ibisevic fühlt sich falsch verstanden. FOTO: dpa
Berlin. Der Wirbel um ein "Sch..."-Wort beschert Hertha BSC in den nächsten Bundesliga-Partien ein Sturm-Dilemma. dpa/jal

Wegen Schiedsrichter-Beleidigung schickte Schiedsrichter Tobias Stieler Berlins Kapitän Vedad Ibisevic in der Nachspielzeit der 0:1-Niederlage beim FSV Mainz vom Platz.

Nach seiner vierten Roten Karte in der Liga droht dem Bosnier nun eine längere Sperre. "Er hat verstanden, dass ich gesagt habe ,Du bist scheiße', aber ich habe gesagt, ,das ist schlecht und ich will nicht runter'", sagte Ibisevic mit einem kleinen Cut unterm Auge. Der Referee wollte den 33-Jährigen kurz vor Schluss zur Behandlung der Verletzung an den Spielfeldrand schicken. "Ich bin ja kein kleines Kind. Ich würde so etwas nicht in der 91. Minute sagen. Jetzt hat er Recht, und ich nicht. Ich hoffe, dass es Lippenleser gibt", forderte Ibisevic. Als Wiederholungssünder muss er auf Milde des DFB hoffen. "Ich bin das Opfer, und die Schiedsrichter haben immer recht, sie sind beim DFB angestellt. Ich erzähle aber die Wahrheit", klagte Ibisevic.