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Rundschau Interview mit Sven Michel - "Jetzt muss es aber weitergehen"

Sven Michel (l.) kam im Winter aus Mönchengladbach.
Sven Michel (l.) kam im Winter aus Mönchengladbach. FOTO: Beyer/sby1
Cottbus. Sven Michel (23) wechselte in der Winterpause aus dem Reserveteam von Borussia Mönchengladbach nach Cottbus. Beim 1:0-Erfolg gegen Kaiserslautern erzielte er bereits seinen zweiten Saisontreffer. Mit Sven Michel sprach Frank Noack

Im RUNDSCHAU-Interview erklärt er das Traumtor und dessen Wert.

Sven Michel, welche Bedeutung hat dieser Heimsieg?

Wir freuen uns natürlich sehr über diesen Sieg und das Ende der Niederlagenserie. Mit Blick auf die Tabelle war es ein Tropfen auf den heißen Stein. Jetzt muss es aber weitergehen.

Sie haben das entscheidende Tor erzielt. Wie haben Sie selbst diesen Sieg empfunden?

Es ist natürlich ein Riesengefühl, dieses Spiel hat großen Spaß gemacht. Wir können jetzt zwar kurz feiern, werden uns dann natürlich ab Montag schon wieder auf das nächste Spiel vorbereiten, also Köln.

Wächst durch diesen Sieg die Hoffnung auf das Wunder, sprich den Klassenerhalt?

Wir gehen von Spiel zu Spiel und geben unser Bestes. Dann werden wir sehen, wofür es am Ende reicht.

Was hat der neue Trainer Jörg Böhme in den vergangenen Tagen mit dem Team gemacht?

Er kurz und bündig gesagt, wir sollen das machen, was wir am besten können - Fußball spielen. Das haben wir gemacht und 1:0 gewonnen.

War die Leidenschaft, welche die Mannschaft gegen Kaiserslautern gezeigt hat, der entscheidende Unterschied zu den vergangenen Wochen?

Ach, das kann man so nicht sagen, dass das den Ausschlag gegeben hat. Es waren letztlich Nuancen, die das Spiel entschieden haben.

Zum Beispiel ihr Traumtor aus gut 30 Metern. Wie haben Sie diese entscheidende Situation in der 3. Minute erlebt?

Die Trainer haben gesagt, wir sollen einfach mal draufhauen. Das habe ich mir zu Herzen genommen. Es hat funktioniert.