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RUNDSCHAU-Check: So geht der Osten ins Drittliga-Jahr

CHEMNITZER FC: Zehn neue Spieler musste der neue Coach Horst Steffen integrieren. Dem stehen elf Abgänge gegenüber, darunter Leistungsträger wie Torjäger Anton Fink.

Der CFC hat mit drei Millionen Euro rund 500 000 Euro weniger zur Verfügung. Sportvorstand Steffen Ziffert versprach ehrliche Arbeit. Aber auch er weiß: "Am Ende zählen nur die Ergebnisse." ROT-WEIß ERFURT: Erfurt plagen vorm Auftakt am Samstag zu Hause gegen Münster Personalsorgen. Mit den verletzten Theodor Bergmann, Andre Laurito und Lirodon Vocaj stehen Trainer Stefan Krämer drei Leistungsträger nicht zur Verfügung. Sportlich hinterließ RWE in den Tests keinen guten Eindruck.

HALLESCHER FC: Die Ziele sind nicht mehr so hoch gesteckt wie im Vorjahr. "Platz sieben bis fünf" gab HFC-Präsident Michael Schädlich als "ambitioniertes Ziel" aus. In der Offensive sollen Petar Sliskovic und Mathias Fetsch vorn Hilal El-Helwe und Benjamin Pintol unterstützen.

FC CARL ZEISS JENA: Der Aufsteiger muss in Wiesbaden auf die Stammspieler Sören Eismann (Leisten-Operation) und Manfred Starke (Schambein-Probleme) verzichten. "Wir wollen uns möglichst schnell an die Liga gewöhnen", sagt Trainer Mark Zimmermann.

1. FC MAGDEBURG: Beim FCM steht gegen Großaspach Jan Glinker im Tor. Auf ihn hat sich Trainer Jens Härtel als Nummer eins festgelegt. Vom Aufstieg - wie ihn einige seiner Kollegen dem ehemaligen Europapokalsieger zutrauen - ist noch keine Rede. "Wir wollen erst einmal die nötigen Punkte für den Klassenverbleib sammeln", sagt Härtel.

FC HANSA ROSTOCK: Hansas neuer Trainer Pavel Dotchev hat eine neue, total verjüngte Mannschaft formiert. Das Kunststück von Aue, als er den FC Erzgebirge in die 2. Liga zurückführte, darf der erfahrene Coach gern wiederholen. Muss er aber nicht. Die Führung hat einen einstelligen Tabellenplatz als Ziel ausgegeben, der Aufstieg in Liga zwei ist für 2019 anvisiert.

FSV ZWICKAU: Der 39-jährige Trainer Torsten Ziegner musste in der Sommerpause zehn Neuzugänge im aus Kostengründen verkleinerten 23-Mann-Kader integrieren. Trotz des guten fünften Platzes in der vergangenen Saison lautet die Zielsetzung in Zwickau Klassenverbleib.