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Radsport
Rippen gebrochen – Kasper muss auf Sixdays verzichten

Romy Kasper fuhr in Berlin trotz schwerer Verletzungen noch das Madison-Rennen zu Ende.
Romy Kasper fuhr in Berlin trotz schwerer Verletzungen noch das Madison-Rennen zu Ende. FOTO: Frank Hammerschmidt / Hammerschmidt Frank
Forst. Die Forsterin Romy Kasper hat sich bei der Bahnrad-EM in Berlin schwerer verletzt, als gedacht. Die 29-Jährige muss nun auf die Sixdays in London verzichten. Jan Lehmann

Eigentlich sollte die Forsterin Romy Kasper nach ihrem schmerzhaften Auftritt bei der Bahnrad-EM in Berlin wie der Cottbuser Keirin-Europameister Maximilian Levy  nun bei den Sixdays in London antreten. Doch daraus wird nichts. Die 29-Jährige ist schwerer verletzt als gedacht und muss sich in ihrer Forster Heimat von ihrer Familie erstmal wieder gesund pflegen lassen. Erst nach den Titelkämpfen in Berlin wurde nämlich bekannt: Kasper hat sich bei dem Sturz am vergangenen Samstag im Scratchrennen eine Rippe gebrochen, eine weitere angebrochen und zudem auch noch eine Lungenquetschung erlitten. Weil das in der ersten Diagnose in Berlin nicht festgestellt worden war, war sie wieder aufs Rennrad gestiegen und hatte die Europameisterschaften wie geplant bis zum Ende durchgezogen. Die 29-Jährige schrieb bei „Facebook“: „Puh, wie ich damit Madison fahren konnte, Schleuderablösungen machen und atmen konnte,  das ist vielen unbegreiflich – mir selber im Moment auch.“ Jetzt gelte es, schnell wieder gesund zu werden.