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| 14:19 Uhr

Freude für Lausitzer Motorsportfans
Rennkalender 2020: DTM-Garantie für den Lausitzring

 Am Samstag gewann Nico Müller das DTM-Rennen auf dem Lausitzring.
Am Samstag gewann Nico Müller das DTM-Rennen auf dem Lausitzring. FOTO: dpa / Thomas Suer
Klettwitz. Die DTM kommt auch 2020 in die Lausitz zurück. Gerhard Berger, Chef der Traditionsserie, gab bereits am Samstagabend diese Garantie. Viele andere Sachen des Motorsport-Dinos sollen sich hingegen ändern. Von Jan Lehmann und Thomas Flehmer

Die gute Nachricht für die Motorsport-Fans in der Lausitz gab es bereits am Samstagabend. Da verkündete DTM–Chef Gerhard Berger in einem Runden-Tisch-Gespräch mit Journalisten, dass der Lausitzring im DTM-Rennkalender für das nächste Jahr gesetzt sei. Die Traditionsserie fährt seit 2000 regelmäßig auf der Rennstrecke in Klettwitz. Beim diesjährigen Wochenende gibt es einen regen Zuspruch. Am Samstag gewann Audi-Pilot Nico Müller das erste Rennen.

Hochgeschwindigkeits-Kurse gesucht

Berger verriet indes außerdem: Das Deutschen Tourenwagen-Masters bastelt an den Hochgeschwindigkeitskursen für die kommende Saison. Dabei spielen nicht nur die traditionellen Rennstrecken und möglichen neuen Standorte eine Rolle, sondern auch die Anzahl der Rennwochenenden. „Zehn Rennen wären optimal“, sagte Berger. Zum Saisonfinale auf dem Hockenheimring am ersten Oktober-Wochenende soll der Terminplan offiziell verkündet werden.

 Gerhard Berger bestätigte, dass der Lausitzring für 2021 gesetzt sei.
Gerhard Berger bestätigte, dass der Lausitzring für 2021 gesetzt sei. FOTO: dpa / Peter Kneffel

Angesichts einer immer stärkeren Internationalisierung der Rennserie favorisiert der frühere Formel-1-Pilot eine Abweichung vom derzeitigen Kalender. Derzeit werden fünf Rennwochenenden in Deutschland ausgetragen. Berger möchte gerne „fünf Wochenenden im Ausland, vier in Deutschland“. Dabei sei der Lausitzring auch aufgrund der Partnerschaft zwischen der DTM und der Prüforganisation Dekra, die den Ring betreibt, für das nächste Jahr gesetzt. Die Fortführung dieser Partnerschaft wurde am Samstag ebenfalls offiziell verkündet.

Status der Hockenheimrings steht in Frage

Dagegen könnte sich am Status vom Hockenheimring etwas ändern. Der Ring war in den letzten Jahren Gastgeber zum Start wie auch beim Finale. Berger ist offen, ob es in Zukunft so bleibe oder ob gar zwei Rennen dort stattfinden werden. Ein Tausch wäre „durchaus“ möglich, meinte Berger. Als neue Kandidaten gelten Monza/Italien sowie die schwedische Rennstrecke Anderstorp.