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RB Leipzig zurück im Bundesliga-Alltag

Leipzig. Jetzt ist das Feingefühl von Ralph Hasenhüttl gefragt. Denn angesichts der anstehenden Hammer-Wochen mit fünf Spielen in 15 Tagen muss der Coach des Fußball-Bundesligisten RB Leipzig seine Spieler ganz genau beobachten: Wer ist fit, wer braucht eine Pause. Sandra Degenhardt

Erfolgreiche Rotation heißt die Erfolgsformel. "Wir sind Patient und Forscher in einem in unserer derzeitigen Situation. Es gibt kein Patentrezept, wie viel man wechselt. Wir müssen diese Abläufe gut steuern", sagte der Österreicher am Freitag vor dem Bundesliga-Topspiel gegen Borussia Mönchengladbach (Samstag/18.30 Uhr/Sky).

Nach der gelungenen Champions-League-Premiere mit dem 1:1 am Mittwoch gegen die AS Monaco blieb keine Zeit für großartige Vorbereitung auf den nächsten Gegner. Regeneration und physiotherapeutische Behandlungen sind derzeit das Wichtigste. Inwieweit die allerdings beim gegen Monaco fehlenden Spielmacher Naby Keita angeschlagen haben, ist noch offen. Der 22-Jährige könnte wegen seiner Adduktorenprobleme erneut fehlen. Wenn man auf das Programm der Sachsen blickt, ist klar: Nur wenn Keita wirklich fit ist, steht er gegen die Borussen im Kader. Zu hoch ist das Risiko einer noch schwereren Verletzung. Denn die kreativen Ideen des Nationalspielers von Guinea braucht RB, um in den Duellen gegen den FC Augsburg (19. September), Eintracht Frankfurt (23. September), Besiktas Istanbul (26. September) und den 1. FC Köln zu bestehen.

Am Samstag kommt es zum Duell der beiden Stürmer Timo Werner und Lars Stindl. Sie gehörten beim Confed-Cup zu den auffälligsten Protagonisten. Doch für Werner läuft es in der Liga mit drei Treffern bisher besser als für seinen Auswahlkollegen, der bisher noch kein Tor erzielte.