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| 18:48 Uhr

Leichtathletik
Olympiasieger Robert Hartingplant Härtetest für EM-Norm

Vier Wettkämpfe innnerhalb von 13 Tagen hat der Cottbuser Robert Harting vor der Brust. Im September feiert er dann beim Istaf seinen Abschied.
Vier Wettkämpfe innnerhalb von 13 Tagen hat der Cottbuser Robert Harting vor der Brust. Im September feiert er dann beim Istaf seinen Abschied. FOTO: dpa / Bernd von Jutrczenka
Berlin. Bei vier Wettkämpfen innerhalb von 13 Tagen will Diskuswurf-Olympiasieger Robert Harting seine Form testen. dpa

Bei vier Wettkämpfen innerhalb von 13 Tagen will Diskuswurf-Olympiasieger Robert Harting seine Form testen. Die Erfüllung der EM-Norm und die Teilnahme an seinem letzten Istaf am 2. September hat der Cottbuser aber fest im Visier. „Das ist eine kleine Hau-Ruck-Aktion. Aber da muss natürlich die Norm fallen“, sagte der 33-Jährige am Donnerstag bei einer Pressekonferenz zum Berliner Stadionfest der Leichtathleten. Beim Istaf will Harting seine außergewöhnliche Karriere am 2. September definitiv beenden.

Ein Teilabriss der Quadrizepssehne im Oberschenkel hat die Abschiedssaison zuletzt gestört, doch Harting gibt nicht auf. „Ich habe noch ein bisschen Zeit. Ich mache mir keine Sorgen. Ich bin ein Wettkampftyp und da, wenn's drauf ankommt“, sagte der dreimalige Weltmeister, der die Norm (64,00 Meter) für die Heim-EM in Berlin (7. bis 12. August) vor einer Woche nur um 61 Zentimeter verfehlt hatte.

Am 31. Mai startet er beim Diamond-League-Meeting in Rom, dann am 8. Juni im polnischen Chorzow, am 10. Juni in Stockholm und zwei Tage später im tschechischen Ostrau. „Diese Wettkämpfe werden entscheidend sein, wir müssen dann fragen, was im Körper steckt und was nicht.“

Bei seinem neunten Istaf seit 2008 will sich der Olympiasieger von 2012 im Olympiastadion von seiner großen Fangemeinde verabschieden. „Das habe ich ganz bewusst gemacht“, sagte der erfolgreichste deutsche Diskuswerfer des vergangenen Jahrzehnts, „denn bei einer EM stehen mehr der Wettkampf und das Internationale im Fokus. Beim Istaf, da bin ich zu Hause, da ist meine Familie dabei, das ist irgendwie viel häuslicher und familiärer.“