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Olympia 2016: Verdacht auf Stimmenkauf

Rio de Janeiro. Wegen des Verdachts auf Stimmenkäufe vor der Vergabe der Olympischen Spiele in Rio de Janeiro 2016 gerät der brasilianische Organisations-Chef Carlos Arthur Nuzman schwer unter Druck. Im Rahmen einer Großrazzia durchsuchte die Bundespolizei das Anwesen von Nuzman in Rio de Janeiro, sowie den Sitz des Organisationskomittes. dpa/noc

Computer und Dokumente wurden beschlagnahmt, wie das Portal "O Globo" berichtete. Nuzman stehe unter Verdacht, afrikanische Mitglieder des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) mit Geldzahlungen für eine Zustimmung zu Olympia in Rio geködert zu haben. Laut Staatsanwaltschaft gebe es "starke Indizien". Nuzman ist auch Präsident des Nationalen Olymischen Komitees. Er soll zum Verhör vorgeladen worden sein und seinen Pass abgegeben haben. Rio hatte sich bei der Abstimmung gegen die Mitbewerber Madrid, Tokio und Chicago durchgesetzt.