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| 02:35 Uhr

Olaf Noack macht die 100 voll

Konnte sich "ein bisschen hoch leben" lassen: Olaf Noack.
Konnte sich "ein bisschen hoch leben" lassen: Olaf Noack. FOTO: ski1
Hänchen. War schon die Vergabe der Cheftrainer-Rolle bei der deutschen Motocross-Nationalmannschaft an Olaf Noack eine kaum zu übertreffende Wertschätzung, so ist der Hänchener im Laufe der vergangenen zwölf Jahre auch in einer anderen Funktion unverzichtbar bei den großen internationalen Wertungsveranstaltungen geworden und konnte nun ein besonderes Jubiläum feiern. "Begonnen hat alles nach entsprechenden Schulungen und Qualifikationen am 9. Georg Zielonkowski / ski1

April 2005 bei einem internationalen Rennen in Tensfeld. Dort war ich erstmals als Chief Steward eingesetzt und hatte dabei das absolute Sagen. Dem Rennleiter ist man in dieser Funktion ebenso weisungsberechtigt wie den Fahrern, Kampfrichtern und Streckenposten. Eine allumfassende Aufgabe ist das am Renntag", skizziert Noack seine Verantwortung.

Jüngst nun weilte Olaf Noack erneut und tatsächlich zufällig in Tensfeld, wo er ein stolzes Jubiläum begehen konnte. Zum 100. Mal war er als Race Director, oder wie es früher hieß, als Chief Steward in Amt und Würden. "Man hat da oben im Norden schon irgendwie gewusst, dass es mein hundertster Einsatz ist und mich da auch ein bisschen hoch leben lassen", erzählt der Lausitzer und ergänzt: "An der Korrektheit, die Personen in dieser Funktion absolut zu eigen sein muss, hat das aber nichts geändert. Akkurat, wie man es gelehrt bekam und wie man es sich auch zu eigen gemacht hat, musste selbst am Jubiläumstag der Job gemacht werden. Was ja auch unglaublich wichtig ist. Immerhin stehen ja Leben und Gesundheit von Fahrern und der Zuschauer am Rande der Strecken im absoluten Mittelpunkt."