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| 17:26 Uhr

2:2-Remis im Testspiel gegen Energie Cottbus
Noch mehr Euphorie beim VfB Krieschow

 Torhüter Daniel-Nash Amankona fängt den Ball vor Daniel Stanese.
Torhüter Daniel-Nash Amankona fängt den Ball vor Daniel Stanese. FOTO: Steffen Beyer
Krieschow. Der VfB Krieschow freut sich über das 2:2-Remis gegen Energie Cottbus und genießt sein Fußballfest. Die Euphorie rund um den Sportpark steigt weiter. Zumal bereits der nächste Neuzugang aus Cottbus da ist. Von Frank Noack

VfB-Trainer Toni Lempke stand strahlend vor der Krieschower Mannschaftskabine und genoss nach dem Schlusspfiff das bunte Treiben im heimischen Sportpark. Das historische 2:2 (0:0) gegen Energie Cottbus hat die Euphorie im Ortsteil von Kolkwitz mit Blick auf die kommende Saison in der Oberliga Süd weiter befeuert.  

Nach dem 4:1-Sieg gegen Regionalligist Union Fürstenwalde trotzte der VfB Krieschow nun zum ersten Mal auch dem großen Nachbarn ein Remis ab.

„Es war ein tolles Fußballfest – und wir spielen auch noch unentschieden. Ein toller Tag für den VfB Krieschow. Nach diesem Spiel muss ich die Verantwortlichen und die Fans erst einmal bremsen, weil die Euphorie jetzt ganz weit oben ist“, erklärt Lempke. Mit Platz sieben in der vergangenen Saison erreichte der VfB die beste Platzierung in der Vereinsgeschichte.

„Nach diesem Spiel werden sicher einige das Ziel höher schrauben. Mein Ziel ist zunächst immer der Klassenerhalt, das Ziel des Vereins ist ein einstelliger Tabellenplatz. Aber ich bin ja auch dafür da, alle wieder he­runter zu holen“, kündigt Lempke an.

VfB Krieschow - Energie Cottbus FOTO: Steffen Beyer

Sage und schreibe 2156 Zuschauer pilgerten am Mittwochabend in den Sportpark. Sie sahen einen Gastgeber, der sich auch durch die zweimalige Führung des FCE durch Neuzugang Felix Brügmann (50. Minute) und Colin Raak (77.) nicht aus dem Konzept bringen ließ. Martin Dahm (58.) und Torjäger Andy Hebler (80.) sorgten jeweils postwendend für den Ausgleich.

„Das Unentschieden ist zwar natürlich ein gutes Ergebnis. Aber es ist auch nicht so, als wenn man gegen Bayern München 2:2 spielt. Es ist ,nur‘ noch eine Liga Unterschied zwischen beiden Vereinen“, betont Hebler.

Das Krieschower Rezept, hauptsächlich auf  Spieler aus der Region und speziell von Energie Cottbus zu setzen, trägt immer mehr Früchte. Ein Remis gegen den FCE im Sportpark Krieschow – das war vor einigen Jahren noch absolut undenkbar. Dabei sind gerade die im Energie-Nachwuchsleistungszentrum ausgebildeten Spieler ein wichtiger Rückhalt des Fünftligisten. Acht Spieler aus der Startelf vom Mittwochabend haben auch schon das rot-weiße Trikot getragen. Mit dem 19-jährigen Tom Landmann soll jetzt noch ein weiterer Cott­buser nach Krieschow wechseln.

Mit Rang acht beim Debüt und Rang sieben in der  vergangenen Saison hat sich der VfB in der Oberliga stets gesteigert. Auf der Welle der Euphorie soll es nun erneut in ­solche Tabellenregionen gehen.

 Trainer Toni Lempke vom VfB Krieschow lobt sein Team.
Trainer Toni Lempke vom VfB Krieschow lobt sein Team. FOTO: Steffen Beyer