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| 02:41 Uhr

Neuzugang Linglet als Bereicherung

Berlin. (dpa/noc) Charles Linglet wirkte ausgepumpt und glücklich zugleich. "Das war harte Arbeit, aber ein großer Sieg für uns", sagte der neue Stürmer nach dem 1:0 der Eisbären Berlin gegen die Schwenninger Wild Wings am Dienstagabend. Benedikt Paetzholdt

Gleich an seinem ersten Arbeitstag bekam der gebürtige Kanadier einen Eindruck vom zähen Hauptrunden-Endspurt, der jetzt zunehmend Fahrt aufnehmen wird. Noch sieben Spiele stehen für die Berliner vor dem Start der anvisierten Pre-Playoffs an. In der Tabelle der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) steht die Mannschaft von Cheftrainer Uwe Krupp derzeit auf Rang acht.

Weil alle Konkurrenten noch Nachholspiele haben, sagt diese Platzierung allerdings nicht viel aus. Mit den Verpflichtungen von Co-Trainer Stéphane Richer vergangene Woche sowie dem er fahrenen Außenangreifer Linglet haben die Eisbären ein Zeichen gesetzt, dass sie sich noch etwas ausrechnen in dieser Saison.

Welche Sicherheit er am Puck ausstrahlt, machte der 34 Jahre alte Linglet dann auch gleich deutlich. "Er ist eine Bereicherung für uns", lobte Krupp: "Er hat sich unserem System gut angepasst."

Was die Verletzten angeht, ist allmählich auch etwas Land in Sicht. Torwart Petri Vehanen soll nicht längerfristig ausfallen. Der Sportliche Leiter Stefan Ustorf sagte: "Auf dieser Position machen wir uns keine Gedanken."

Die bislang punktbesten Angreifer Nick Petersen und Darin Olver trainieren bereits mit der Mannschaft. Marcel Noebels ist nach überstandener Kreuzbandverletzung ebenfalls zurück auf dem Eis. "Wenn ich die Jungs alle sehe, stimmt mich das ganz optimistisch", sagte Ustorf. Zumal der Sieg gegen Schwenningen ohne Gegentor gezeigt hat, dass die Mannschaft im Abnutzungskampf der Playoff-Qualifikation den Ernst der Lage verstanden hat.

Im Tor stand Marvin Cüpper, der in dieser Saison auch schon für die Füchse in Weißwasser gespielt hat. "Wir haben wirklich über 60 Minuten super gespielt, defensiv und offensiv. Die Jungs haben immer gut zurück gearbeitet und haben es mir eigentlich einfach gemacht", sagte Cüpper nach dem wichtigen Sieg.