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| 02:42 Uhr

Neureuther & Co. – selbstbewusst zur WM

Für Felix Neureuther sind es die achten und aller Voraussicht nach letzten Weltmeisterschaften. Der 32-Jährige macht sich Hoffnungen auf eine Medaille im Riesenslalom, Slalom und Team-Wettbewerb.
Für Felix Neureuther sind es die achten und aller Voraussicht nach letzten Weltmeisterschaften. Der 32-Jährige macht sich Hoffnungen auf eine Medaille im Riesenslalom, Slalom und Team-Wettbewerb. FOTO: dpa
St Moritz. Der Deutsche Skiverband (DSV) will in St. Moritz drei Medaillen holen. Viktoria Rebensburg soll gleich am Dienstag den Anfang machen. Maximilian Haupt / dpa/jam

Drei WM-Medaillen insgesamt - und die erste davon möglichst schon zum Auftakt: Der Deutsche Skiverband (DSV) startet selbstbewusst in die 44. Ski-WM der Geschichte und setzt seine Hoffnungen vor allem in Felix Neureuther, Viktoria Rebensburg und Stefan Luitz. "Wir wollen bei den Weltmeisterschaften mit einer kleinen, aber feinen Mannschaft um Medaillen kämpfen", sagte Alpinchef Wolfgang Maier vor der Eröffnungsfeier am Montagabend im Nobel-Skiort St. Moritz. Insgesamt zwölf Athleten sind vom DSV bislang für die Wettkämpfe vom 6. bis 19. Februar nominiert.

Bereits im ersten Rennen am Dienstag ist Viktoria Rebensburg im Super-G eine der Kandidatinnen auf Gold, Silber und Bronze. Deutschlands beste Skirennfahrerin habe bei den vergangenen Großereignissen mit Olympia-Gold (2010) und -Bronze (2014) sowie WM-Silber (2015) bewiesen, "dass sie ihr Leistungsvermögen auf den Punkt abrufen kann", betonte Maier. "Bei den Herren zählen Felix Neureuther und Stefan Luitz zu den Anwärtern auf Edelmetall."

Ähnlich sieht es Ex-Skirennfahrerin Maria Höfl-Riesch, die 2013 in Schladming Gold in der Kombination holte und damit die bislang letzte deutsche Alpin-Weltmeisterin ist. "Felix Neureuther und Viktoria Rebensburg gehören auf jeden Fall zu den Medaillenkandidaten. Auch Stefan Luitz kann für eine Überraschung sorgen", sagte sie beim Ball des Sports in Frankfurt am Samstagabend.

Für die beiden Techniker wird es aber erst zum Ende des zwölf Tage andauernden Großereignisses ernst. Neureuther und Luitz haben ihren ersten Auftritt frühestens im Team-Event am 14. Februar. In dem Wettkampf will der DSV nach der Enttäuschung von vor zwei Jahren in den USA mindestens Bronze holen. Bei dem als Parallel-Slalom ausgetragenen Rennen könnte auch Linus Straßer nach seinem ersten Weltcup-Sieg erstmals zum Einsatz kommen.

"Ein Format, das ich sehr, sehr spannend und schön finde. Ich hoffe also, dass wir ein Wörtchen mitreden können, wenn es um die Medaillen geht", sagte Neureu ther, für den der späte persönliche WM-Start hilfreich ist, um nach seiner Knieblessur fit zu werden.