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Neun Zehntel Rückstand - neunter Platz

Weltmeister Matthias Dolderer wurde im ersten freien Training beim Red Bull Air Race auf dem Lausitzring Neunter.
Weltmeister Matthias Dolderer wurde im ersten freien Training beim Red Bull Air Race auf dem Lausitzring Neunter. FOTO: Red Bull
Klettwitz. Das Red Bull Air Race am Lausitzring ist mit den Trainingsflügen gestartet. Die Maschinen kreisen über die Rennstrecke - Lokalmatador Matthias Dolderer sucht noch nach der besten Linie. Jan Lehmann

Und sie fliegen doch: Nach den Wettersorgen vom Donnerstag präsentiert sich der Lausitzring am Freitag im besten Flugwetter. Am Nachmittag scheint sogar die Sonne über der Rennstrecke.

Dort absolvieren die Piloten des Red Bull Air Race die ersten Trainingsflüge. Bei der ersten Einheit präsentierte sich der Spanier Juan Velarde als Schnellster. Er absolvierte den Parcous mit 15 Toren, der zweimal durchflogen wird, in 51,145 Sekunden. Acht Hundertstel hinter im kam Vorjahressieger Matt Hall aus Australien auf Rang zwei.

Lokalmatador und Titelverteidiger Matthias Dolderer war an seinem 47. Geburtstag auch nur neun Zehntel langsamer als Velarde, doch diese Zeit bedeutete für ihn nur Rang neun im ersten Training. Dolderer benötigt am Lausitzring einen Sieg, um noch eine Mini-Chance auf den Gesamtsieg zu wahren. Aktuell hat er 26 Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Martin Sonka (Tschechien). Pro Rennsieg gibt es 15 Punkte, es stehen nur noch zwei Rennen aus.

Am Lausitzring werden am Wochenende Tausende Zuschauer erwartet. Neben den Rennen um die Flug-WM erwartet die Zuschauer ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Helikopter-Show, den Red Bull Drift Brothers, einem Auftritt des DTM-Teams von BMW, sowie Wing Suit Springern und Paraglidern.