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| 14:54 Uhr

Sachsen
Neugersdorf scheitert im Pokalfinale

Leipzig . Pech für den FC Oberlausitz. Im Finale des sächsischen Fußball-Pokals mussten sich die Neugersdorfer am Montag Chemie Leipzig geschlagen geben - knapp.

Die BSG Chemie Leipzig hat den sächsischen Fußball-Pokal gewonnen. Der Regionalliga-Absteiger setzte sich am Montag im ausverkauften heimischen Alfred-Kunze-Sportpark mit 1:0 (1:0) gegen den Liga-Konkurrenten FC Oberlausitz Neugersdorf durch. Den einzigen Treffer der Partie vor 4999 Zuschauern erzielte Alexander Bury in seinem letzten Spiel für die BSG Chemie. Der künftige Chemnitzer traf in der 22. Minute mit einem herrlichen Rechtsschuss von der linken Strafraumecke zum ersten BSG-Cup-Erfolg.

„Das war ein Super-Tor, ein Tor des Monates. Endlich hat er wieder gezeigt, warum Chemnitz ihn holt“, lobte BSG-Trainer Dietmar Demuth den Torschützen und kündigte eine Party mit den Anhängern an, die direkt nach dem Schlusspfiff mit den Spielern auf dem Rasen jubelten: „Mit den Fans zusammen werden wir das ein oder andere Bierchen trinken.“

Der künftige Oberligist aus Leipzig qualifizierte sich damit auch für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals, die vom 17. bis 20. August ausgespielt wird. Die BSG wird neben Bundesligist RB Leipzig sowie den derzeit beiden Zweitligisten SG Dynamo Dresden und FC Erzgebirge Aue der vierte Teilnehmer aus Sachsen sein. Für das Erreichen der DFB-Auftaktrunde darf sich die BSG über 115 000 Euro freuen.

In der Meisterschaft hatte BSG Chemie Leipzig kein Grund zur Freude gehabt. Als Aufsteiger verpasste die Mannschaft von Trainer Dietmar Demuth den Ligaverbleib als Tabellen-16. Im Pokalfinale mussten er und sein Team nur etwas bangen. Die Gäste, die in den beiden Ligapartien gegen Chemie nicht verloren hatten, drängten aber letztlich vergeblich in der zweiten Halbzeit auf den Ausgleich gegen stark und konzentriert verteidigende Leipziger. „Wir haben uns bemüht - aber leider nur bemüht“, sagte FC-Coach Manfred Weidner.

(dpa)