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| 02:49 Uhr

Nationalspieler – dank der Ausbildung in Cottbus

Bis 2008 spielte Tobias Reichmann beim LHC Cottbus. Längst hat er in der deutschen Handball-Nationalmannschaft Fuß gefasst.
Bis 2008 spielte Tobias Reichmann beim LHC Cottbus. Längst hat er in der deutschen Handball-Nationalmannschaft Fuß gefasst. FOTO: dpa
Der ehemalige Lausitzer Sportschüler Tobias Reichmann hat geschafft, wovon viele junge Handballer noch träumen. Nachdem er im Jahr 2008 den LHC Cottbus verlassen hatte, spielte er bei den Youngsters von Magdeburg, beim Rekordmeister THW Kiel und nun bei der HSG Wetzlar, wo er ein Leistungsträger ist. Erst jüngst überzeugte der 24-Jährige bei der WM in der deutschen Nationalmannschaft. Trotz der steilen Karriere hat Reichmann nicht vergessen, wo er herkommt.

Tobias Reichmann, wenn Sie an Ihre Jugend und Schulzeit zurückdenken, was ist Ihnen da hinsichtlich der handballerischen Ausbildung besonders in Erinnerung geblieben?
Besonders erinnere ich mich an die strenge Disziplin, die bei uns im Training, aber auch im Internat herrschte. Ich denke das ist sehr wichtig im Sport, vor allem im Handball, da dies keine Einzel-, sondern eine Mannschaftssportart ist. Von großer Bedeutung war auch der gegenseitige Respekt zwischen Trainern und Spielern. Sie haben jeden von uns auch individuell stark gefordert und uns eine Menge gelehrt, denn jeder Trainer ist selbst sehr gut ausgebildet und kann mit heranwachsenden Schülern sehr gut umgehen.

Denken Sie, dass Ihre Zeit in Cottbus dazu beigetragen hat, Sie dahin zu bringen, wo Sie heute stehen?

Auf jeden Fall, dank der sportlich sehr guten, respektvollen und disziplinierten Ausbildung habe ich meine Ziele erreicht.

Was würden Sie den jungen Handballern der Cottbuser Sportschule mit auf den Weg geben, um ein erfolgreicher Sportler wie Sie zu werden?

Wie weit man im Leben kommt, dafür ist jeder selbst verantwortlich. Und vor allem ist das eine Frage des Ehrgeizes. Von Rückschlägen sollte man sich nicht abhalten lassen und weiter kämpfen für das, was einem am meisten Spaß macht – das Handballspielen.

Mit Tobias Reichmann sprach Juliane Lehmann