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Nachspielzeit soll länger ausfallen

Marco van Basten
Marco van Basten FOTO: dpa
St Petersburg. Beim Confed Cup könnte es auch durch den Einsatz der Video-Schiedsrichter längere Nachspielzeiten als bislang üblich geben. Marco van Basten, Fifa-Direktor für technische Entwicklung, betonte, dass man die Schiedsrichter entsprechend instruiert habe. dpa/noc

"Wir wollen eine genauere Berechnung der Nachspielzeit", sagte der einstige Stürmer. Spielunterbrechungen, wie es sie durch Video-Überprüfungen geben kann, aber auch Zeitspiel dürften nicht zu einer Verringerung der Nettospielzeit führen. "Wir wollen mehr Spielzeit", sagte van Basten. Bislang sind Nachspielzeiten von drei oder vier Minuten üblich, diese könnten sich verdoppeln. Beim Confed Cup werden erstmals bei einem großen Turnier Video-Referees zum Einsatz kommen, um bei spielentscheidenden Situationen wie Toren, Abseits, Roten Karten oder Elfmetern die Korrektur offensichtlicher Fehlentscheidungen zu ermöglichen.