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Nach verpasster Club-WM: Füchse Berlin dennoch stolz

Doha/Berlin. Der erste Moment der Enttäuschung währte nicht lange. Trotz der 25:29-Finalpleite bei der Club-WM in Katar gegen den FC Barcelona überwog der Stolz beim Handball-Bundesligisten Füchse Berlin. dpa/jal

"Dreimal hintereinander im Finale zu stehen, ist ein historischer Erfolg für unseren Verein", freute sich Füchse-Präsident Frank Steffel.

Die Chance war da, als erster Verein überhaupt drei Mal in Serie den Titel zu holen. Nach 41 Minuten lagen die Berliner mit 18:17 in Führung. "Aber Barcelona hat das eiskalt gekontert und verdient gewonnen", sagte Manager Bob Hanning. 200 000 Dollar Prämie dienten als Trostpflaster - für einen Handball-Bundesligisten sehr viel Geld. Füchse-Trainer Velimir Petkovic überzog das lettische Schiedsrichter-Gespann mit heftiger Kritik. Während die Berliner neun Zeitstrafen kassierten, gab es bei Barcelona nur vier. Und so manch strittige Entscheidung lag dem Füchse-Coach schwer im Magen.

Dennoch überwiegt bei den Füchsen der Optimismus vor dem Bundesliga-Start am Sonntag. "Das war unsere beste Leistung der Vorbereitung, die Formkurve zeigt nach oben", freute sich Petkovic. Am Sonntag treffen die Berliner in der Max-Schmeling-Halle auf Aufsteiger Eulen Ludwigshafen (15 Uhr). Anders als gegen Barcelona ist dann ein Sieg Pflicht.