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| 09:34 Uhr

Leichtathletik
Möldner-Schmidt knackt die EM-Norm

Antje Möldner-Schmidt arbeitet seit vielen Monaten in Cottbus für ihr großes Ziel: Die Heim-EM in Berlin im August.
Antje Möldner-Schmidt arbeitet seit vielen Monaten in Cottbus für ihr großes Ziel: Die Heim-EM in Berlin im August. FOTO: Frank Hammerschmidt
Ostrava. Ein schönes Geburtstagsgeschenk: Die Cottbuser Hindernisläuferin Antje Möldner-Schmidt hat sich international zurückgemeldet und sich für die Heim-EM in Berlin qualifiziert. Von Jan Lehmann

Die Cottbuser Hindernisläuferin Antje Möldner-Schmidt hat einen großen Schritt in Richtung Leichtathletik-Europameisterschaften in Berlin (6. bis 12. August) gemacht. Beim World Challenge Meeting in Ostrava (Tschechien) knackte sie am Mittwochabend über 3000 Meter Hindernis in 9:43,38 Minuten die Norm für die Titelkämpfe. An ihrem 34. Geburtstag wurde die Europameisterin von 2014 in ihrem ersten internationalen Rennen seit vier Jahren Zwölfte. Sie war dabei viertbeste Europäerin. Die zweite deutsche Läuferin, Maya Rehberg (SG TSV Kronshagen, landete direkt hinter ihr auf Rang 13 und schaffte ebenfalls die Norm, die bei 9:45,00 Minuten liegt. Den Sieg holte sich die Kenianerin Norah Jeruto in 9:11,33 Minuten, das ist ein neuer Meetingrekord. Die deutsche Rekordhalterin Gesa Felicitas Krause startete derweil über 1500 Meter und wurde dort Zwölfte. Für die Heim-EM in Berlin darf das deutsche Team vier Läuferinnen nominieren.

Für Antje Möldner-Schmidt läuft damit alles nach Plan für das zweite große Comeback ihrer Karriere. Nach der Geburt ihrer Tochter Lilly im Jahr 2016 will die Frau vom LC Cottbus noch einmal in die internationale Spitze laufen. Das war ihr bereits 2011 gelungen, als sie nach einer übewundenen Krebserkrankung in den Leistungssport zurückgekehrt und 2014 in Zürich sensationell Europameisterin geworden war.

Via „Facebook“ erklärte sie nach dem Lauf in Ostrava: „Ich bin erleichtert.“