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| 16:57 Uhr

Frühlingsradeln auf Jubiläumstour
Mit Lausitzer Friedensfahrt-Assen zum Cottbuser Ostsee

 Zur Jubiläumstour werden wieder Hunderte von Fahrern erwartet. 
Zur Jubiläumstour werden wieder Hunderte von Fahrern erwartet.  FOTO: Frank Hammerschmidt
Cottbus. Axel Peschel und Michael Milde kommen zum 25. Frühlingsradeln. Am 5. Mai geht es auf einen 25-Kilometer-Rundkurs. Von Christian Taubert

Alle Jahre im Mai – über vier Jahrzehnte war die Friedensfahrt das größte Amateur-Etappenrennen der Welt. Zwischen Berlin, Prag und Warschau gehörte Cottbus bis 1989 zu den Etappenorten. Und Lausitzer Rennfahrer schrieben Geschichte. Zum Jubiläum des Frühlingsradelns Anfang Mai kommen nun Asse von einst nach Cottbus.

Die 25. Tour der Freizeitradler wird von Axel Peschel und Michael Milde begleitet. Der aus Plessa stammende Peschel war 1968 Sieger der Gesamtwertung. Mitradeln wird ebenso Michael Milde aus Forst, der 1972 einen lupenreinen Hattrick an Etappensiegen hinlegte. Milde bringt zudem seinen Bruder Siegfried Köhler mit, der 1960 in Rom Olympiasilber mit dem Bahnvierer gewann.

Start für das 25. Frühlingsradeln wird am 5. Mai (10 Uhr) vor der Leag-Zentrale in Cottbus sein. Der Kurs führt über den Stadtring, Lakoma, Wilmersdorf zum Merzdorfer Turm am Ostsee. Weiter geht es zur Forster Chaussee Kreuzung Nutzberg, die Branitzer Siedlung und den Stadtring zur Radrennbahn Cottbus. „Diese 25 Kilometer haben ein flaches Profil und sind für Jedermann zu bewältigen“, sagt der Geschäftsführer des RSC Cottbus Axel Viertler. Das seit einem Vierteljahrhundert vom RSC mit den Medienpartnern Lausitzer Rundschau und Antenne Brandenburg organisierte Event mit Hunderten von Startern führt auf die Radrennbahn Cottbus und mündet traditionell in ein zünftiges Sattelfest.

Parallel zur Tour der Großen schwingen sich auch in diesem Jahr die Bambinis wieder in den Sattel. Sie fahren in Begleitung von Weltmeisterin Stephanie Gaumnitz zum Parkplatz Lausitz-Arena. Dort gibt es dann auch Vorführungen der Verkehrswacht. Der Cottbuser Sprint-Weltmeister Maximilian Levy will ebenfalls dabei sein, wenn die Jüngsten in die Pedale treten. 

Beim 25. Sattelfest mit Blasmusik von der Gruppe „nAund“, Betreuung im Kinderland mit Hüpfburg und Ostsee-Flair mit Cocktails und Liegestühlen rücken die Friedensfahrer noch einmal in den Mittelpunkt. Bei den Talk-Runden mit den Assen von einst ist es durchaus erlaubt, neugierig zu sein und Fragen zu stellen.