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| 13:38 Uhr

Persönliche Laufgrenze setzen
Mentaltrainerin: Die Lösung steckt in unserem Kopf

 Mentaltrainerin Anke Freigang.
Mentaltrainerin Anke Freigang. FOTO: Zielonkowski
Cottbus. Im Sport, erst recht bei extremen Ausdauerbelastungen, entscheidet oft der Kopf über Erfolg oder Misserfolg. Ist dort oben in der „Denk- und Gefühlsstube“ alles gut sortiert und das Ziel formuliert, können Motivation und Wille Unglaubliches vollbringen – die Kondition vorausgesetzt.

Dann sind 1000 Kilometer auf dem Rad möglich oder 100 Laufkilometer. Davon ist die Cottbuser Mentaltrainerin Anke Freigang überzeugt.

Für die unter ihrem Mädchennamen Laws vielen noch bekannte ehemalige Marathonläuferin (Bestzeit: 2:33,01 Std.) stellen sich jedoch einige Fragen: Was bringt mir das Extreme? Macht es noch Spaß oder sind es nur noch die Sucht nach dem nächsten Kick und der innere Zwang, das nächsthöhere Projekt zu bestehen? „Da muss man sehr aufpassen. Meine persönliche Grenze ist der Marathon“, sagt die nach wie vor sportliche Frau.

Während der langen Läufe haben ihre Gedanken, wie jene wohl fast aller Extremsportler, systematisch und mit Erfolg den Körper ausgetrickst: „Man denkt in Etappen. Zum Beispiel bis zum nächsten Verpflegungspunkt“, erinnert sie sich. Ab einem gewissen Punkt werde die Motivation durch eine Belohnung verstärkt, die man sich selbst verspricht, wenn man das Ziel erreicht.

Positive Gedanken in Kombination mit Bewegung seien auch ein Ansatz, um heute Menschen zu helfen, die von Aufgabendruck und Zeit getrieben sind. Die Mentaltrainerin Anke Freigang weiß: Die Lösung vieler Probleme steckt meistens im Kopf.

(mf)