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Marchl und Wukasch treffen

Die SpVgg Hoyerswerda 1919 hat es geschafft und bringt dringend notwendige drei Punkte auf die Haben-Seite. 2:0 gewannen die Adler-Kicker am Sonnabend daheim den Bezirksligavergleich gegen SV Wesenitztal. Werner Müller

Gleich in der 10. Minute eine Standart-Freistoßsituation für Enrico Wukasch. Der Schuss aus 30 Metern Entfernung brachte den ersten Erfolg. Der Tormann konnte den Ball nicht festhalten und Alexander Marchl, freistehend vor dem Kasten, verwandelte sicher zum 1:0. 13 Minuten später wieder ein schöner Angriff der Adler-Kicker über drei Stationen mit einem fast krönenden Abschluss. Eine Schrecksekunde dann in der 26. Spielminute: Keeper Jens Thiele verpatzte einen Abstoß, der direkt einem gegnerischen Spieler vor die Füße fiel und der dann sofort zum Angriff überging. Er umspielte den 1919-Keeper und schoss den Ball aber über den Kasten. Zwei Minuten später war es wieder Lutz Schmuck, der einen gezielten Freistoß vor das gegnerische Tor abgab, die Kugel aber nach vielem Gerangel vor dem Kasten dann doch nicht verwandelt werden konnte. Fast die gleiche Situation fünf Minuten sp&aum l;ter. Der Ball landete auf dem Kopf von Alexander Marchl und ging anschließend in die Wolken. In der 44. Minute wurde Peter Werner von den Gästen wegen eines Fouls vom Platz gestellt. Nach dem Seitenwechsel prägte der SV Wesenitztal für 20 Minuten das Geschehen. Angriff auf Angriff musste von den Hoyerswerdaern abgewehrt werden. Das brachte Hektik in die Reihen der Platzbesitzer. Trainer Lutz Schmuck entschied sich, neue Kräfte ins Spiel zu bringen, wechselte aus. Das führte spürbar zur Verbesserung der Situation. Der Platzbesitzer ging wieder zu Angriffen über.
So war der eingewechselte Frank Tuschmo durchgebrochen und wurde mit so genannter Notbremse vom generischen Tormann gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte Enrico Wukasch in der 80. Minute sicher zum 2:0. (rk)
1919 spielte mit: J. Thiele; S. Schenk; T. Rönsch; L. Schmuck; S. Hentschel; S.Frenzel; A. Marchl; E. Wukasch (ab 90. M. Zeschke); H. Lempe; F. Weichert; (ab 65. R. Gerken); S. Soor (ab 61. F. Tuschmo) .