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| 02:41 Uhr

"Man gerät ins Staunen"

Antje Möldner-Schmidt
Antje Möldner-Schmidt FOTO: Steffen Beyer
"Es ist faszinierend, wirklich alle Sportarten und Nationen auf einem Haufen zu haben. Das ist nochmal etwas anderes als eine WM.

Du siehst Menschen und Medaillengewinner, die du sonst nur aus dem Fernsehen kennst, da gerät man schon ins Staunen. Die Diskussionen um die Medaillen kann ich nur bedingt nachvollziehen. Manchmal braucht man auch einfach etwas Glück und selbst einen 4. Platz muss man erstmal erreichen. Außerdem haben wir ja noch ein paar Tage. Lassen wir uns überraschen!"

Antje Möldner-Schmidt (32) erlebte 2008 ihre ersten Olympischen Spiele in Peking, schied dort aber über die 3000-Meter-Hindernisstrecke im Vorlauf aus. Vier Jahre später in London qualifizierte sie sich für das Finale und wurde als zweitbeste Europäerin Siebte. Seit Ende März dieses Jahres ist Antje Möldner-Schmidt nun Mutter einer kleinen Tochter.

Das Hindernislauf-Finale der Frauen beginnt heute um 16.15 Uhr MESZ, das ZDF überträgt live.

Der Experten-Tipp: Gesa Krause reist als amtierende Europameisterin an. Die Zeitschrift "Runners World" räumt ihr auch für Rio Medaillenchancen ein. Und Möldner-Schmidt? "Sie hat eine Chance, Olympia ist aber etwas anderes als eine EM."