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| 02:41 Uhr

Los Angeles Kings verändern für Berlin ihr Konzept

Berlin. (dpa/jal) Als "Entmachtung" des Eisbären-Managers Peter-John Lee wollte der neue Aufsichtsratschef Luc Robitaille die Strukturänderungen beim Berliner DEL-Club nicht verstanden wissen. "Es ist immer noch Peters Team", sagte der ehemalige NHL-Star.

Künftig würden aber "alle Entscheidungen gemeinsam getroffen". Für die Eisbären, die der Kooperationspartner des Eishockey-Zweitligisten Lausitzer Füchse in Weißwasser sind, hatte am Montag eine neue Ära begonnen. Der Verein aus der Deutschen Eishockey Liga (DEL) steht unter der Aufsicht des zweifachen Stanley-Cup-Siegers Los Angeles Kings, der wie die Eisbären zur Anschutz Entertainment Group (AEG) gehört. "Diese Kooperation ist einmalig in Europa", sagte Lee, der künftig Robitaille Rechenschaft ablegen muss.

Die neuen Strukturen erlauben den Berlinern, auf "alle Ressourcen" der Kalifornier zurückzugreifen. Das betrifft auch den Austausch von Spielern. Robitaille betonte aber, dass die LA Kings "keinesfalls Spieler in Berlin 'abwerfen' wollen", um sie für den NHL-Club zu entwickeln. "Es müssen Spieler sein, die Peter haben möchte", sagte er. Um die Berliner mit passenden Verstärkungen zu unterstützen, werden die LA Kings ihr Ausbildungssystem verändern. "Bisher wollten wir Spieler entwickeln, die den Stanley Cup gewinnen können", sagte Mike O'Connell, bei den Kings Berater für die Spielerausbildung. "Jetzt werden wir unseren Fokus neu justieren, um auch Spieler zu finden, die für die Eisbären die Meisterschaft gewinnen können."