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| 02:44 Uhr

Löw macht Shkodran Mustafi zum deutschen Nationalspieler

München. Joachim Löw hat mit etlichen Überraschungen bei der Nominierung für das Länderspiel gegen Chile deutliche Signale für die WM in Brasilien gesetzt. Der Bundestrainer berief für das einzige Testspiel vor der Nominierung des WM-Kaders neben den Rückkehrern Bastian Schweinsteiger, Miroslav Klose, Lukas Podolski und Kevin Großkreutz gleich vier Neulinge. dpa/noc

Neben Torjäger Pierre-Michel Lasogga vom Hamburger SV und Außenstürmer André Hahn vom FC Augsburg werden die Abwehrspieler Matthias Ginter vom SC Freiburg und der in Deutschland nahezu unbekannte Shkodran Mustafi von Sampdoria Genua für das Spiel am Mittwoch in Stuttgart erstmals zum Aufgebot zählen. "Wir haben jetzt die Möglichkeit, zu agieren und an Lösungen und Alternativen für den Ernstfall zu arbeiten", begründete Löw. "Mit Blick auf die WM dürfen und werden wir keine Kompromisse eingehen", sagte der Bundestrainer.

Neben verletzten Spielern wie Thomas Müller, Sven Bender und Sami Khedira verzichtet Löw auf zuletzt länger oder öfter pausierende Akteure wie Mario Gomez, Marco Reus, Mats Hummels, Julian Draxler und Benedikt Hö wedes. Zweiter Torwart neben Manuel Neuer im 21-Spieler Kader ist der Dortmunder Roman Weidenfeller.