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Liga-Vierter Turbine Potsdam will jetzt wenigstens im Pokal glänzen

Dass es in der Bundesliga nicht so läuft, nagt an Turbine-Trainer Bernd Schröder.
Dass es in der Bundesliga nicht so läuft, nagt an Turbine-Trainer Bernd Schröder. FOTO: dpa
Potsdam. Die Fußball-Frauen von Turbine Potsdam wollen sich die letzte Chance auf das Erreichen eines Saisonziels erhalten. Der Ex-Meister tritt an diesem Mittwoch (15. dpa/jam

30) im Halbfinale des DFB-Pokals beim 1. FFC Frankfurt an. In der Bundesliga liegen die Potsdamerinnen mit 43 Punkten derzeit auf Rang vier hinter Bayern München (47), dem VfL Wolfsburg (45) und Frankfurt (43). Nur die beiden ersten Teams qualifizieren sich für die Champions League. "Das nagt schon an mir. Jetzt bleibt nur noch der Pokal", sagte Turbine-Cheftrainer Bernd Schröder.

Zwar gibt es für den Pokalsieg kein Ticket für Europa, aber es geht um viel Geld und Prestige. Abgehakt hat der 72 Jahre alte Schröder die Saison noch nicht.

Gegen den 1. FFC sehen sich die Potsdamerinnen als Außenseiter. "Frankfurt hat gerade das Halbfinale in der Champions League erreicht", sagte Schröder. "Wir haben daher in Frankfurt nichts zu verlieren." Mitte Februar war Turbine in der Bundesliga in Frankfurt mit 1:5 untergegangen. "Unsere Leistung war damals unterirdisch", bemerkte Schröder. Der Ehrgeiz ist geweckt: "So ein Halbfinale ist eine Frage der Ehre und wir haben ja noch etwas gutzumachen."

Personell gibt es für den Potsdamer Trainer kaum Probleme, nur hinter dem Einsatz von Pauline Bremer steht noch ein Fragezeichen. Zuletzt beim 1:0-Erfolg gegen Duisburg hatte sie wegen Bänderproblemen pausieren müssen.