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LHC mit Niederlage vor Gericht

Cottbus.. Das ist wohl die schmerzhafteste Niederlage seit langem, die der LHC Cottbus jetzt einstecken musste.

Die Einstweilige Verfügung gegen die Lizenzerteilung für den VfL Potsdam, die Lothar Otto, der Rechtsanwalt des Handball-Regionalligisten, vor zwei Wochen beim Landgericht Dortmund eingereicht hatte (die RUNDSCHAU berichtete), ist abgewiesen worden. Über diesen Beschluss wurden der Verein und das Anwaltsbüro gestern informiert.
„In der Begründung schließt sich das Gericht weitestgehend dem Urteil des Bundesgerichts des Deutschen Handball-Bundes an“ , sagte Otto der RUNDSCHAU. Dieses hatte im Januar 2006 letztinstanzlich entschieden, dem LHC Cottbus die zwei Punkte für den Heimsieg gegen Peenetal Loitz endgültig abzuerkennen, da fünf Akteure zum Zeitpunkt ihres Einsatzes nicht spielberechtigt gewesen seien.
Da diese Spielerlaubnis auch der Streitpunkt der Klage gegen den Deutschen Handball-Bund (DHB) ist, über die am 11. Juli vor der 1. Zivilkammer des Landgerichts Dortmund mündlich verhandelt werden soll, sind die Hoffnungen auf einen nachträglichen Aufstieg des LHC in die 2. Bundesliga weiter geschrumpft. „Ich werte diesen Beschluss als vorweggenommene Entscheidung im Hauptsacheverfahren“ , erklärte Otto, der jetzt gemeinsam mit dem Verein überlegen will, ob die Klage gegen den Deutschen Handball-Bund unter diesen Umständen aufrecht erhalten werden sollte. „Denn letztlich ist es auch eine Kostenfrage“ , so Otto. Sollte der LHC die Klage zurückziehen, spielt er in der kommenden Saison weiter in der Regionalliga Nordost. Diese wird nicht mehr wie bisher in zwei gleichberechtigte Staffeln unterteilt, sondern eingleisig sein. Nach derzeitigem Stand sollen 17 Mannschaften in dieser Liga starten. (Eig. Ber./bw)