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Leverkusen und der HSV wollen im Pokal ihre Krise beenden

Leverkusen Trainer Roger Schmidt wurde für zwei Spiele gesperrt.
Leverkusen Trainer Roger Schmidt wurde für zwei Spiele gesperrt. FOTO: dpa
Düsseldorf. In der Bundesliga befinden sich der Hamburger SV und Bayer Leverkusen noch deutlich hinter ihren Ansprüchen. Im DFB-Pokal soll gegen Außenseiter-Mannschaften Selbstvertrauen gesammelt werden. dpa/jam

"Wir wollen uns auf den Pokal einlassen, ein blitzsauberes Spiel abliefern und unserer Favoritenrolle gerecht werden", sagte Bayer-Coach Roger Schmidt. Zum Auftakt der zweiten Pokal-Runde tritt der Werksclub an diesem Dienstag (18.30 Uhr) beim Drittligisten Sportfreunde Lotte an.

Allerdings darf Bayer-Trainer Schmidt wegen seiner Zwei-Spiele-Sperre weder gegen Lotte noch im nächsten Liga-Spiel beim VfL Wolfsburg den Innenraum des Stadions betreten. Schmidt hatte Trainer-Kollege Julian Nagelsmann als "Spinner" beschimpft. "Ich bedauere, die Mannschaft in diese Situation gebracht zu haben", sagte Schmidt, der über seine Geldstrafe von 15 000 Euro hinaus eine Spende von 15 000 Euro an eine soziale Einrichtung ankündigte.

Noch angespannter ist die Situation beim seit sechs Spielen torlosen Hamburger SV. Die Verunsicherung beim Bundesliga-Schlusslicht will der Drittligist Hallescher FC an diesem Dienstag (20.45 Uhr) für eine Überraschung nutzen.