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Leverkusen gegen Tottenham: "Es geht um alles"

Trotz des großen Drucks ist Bayer-Trainer Roger Schmidt zuversichtlich.
Trotz des großen Drucks ist Bayer-Trainer Roger Schmidt zuversichtlich. FOTO: dpa
Leverkusen. Die Jubiläumspartie in der Königsklasse ist für Bayer Leverkusen schon ein erstes Endspiel. "Jetzt stehen wir unter Zugzwang. dpa/jam

Da muss man jetzt ehrlich sein", stellte Bayer-Vereinschef Michael Schade vor dem dritten Gruppenspiel gegen Tottenham Hotspur an diesem Dienstag (20.45 Uhr/Sky) fest und forderte: "Ein Dreier muss her, sonst wird die Luft dünn." Auch Kapitän Lars Bender, dessen Einsatz im 100. Champions-League-Spiel für Bayer wegen einer Grippe fraglich ist, machte deutlich: "Es geht um alles."

Nach zwei unnötigen Unentschieden gegen ZSKA Moskau (2:2) und AS Monaco (1:1) könnte der Werksclub den Achtelfinal-Einzug so gut wie abschreiben, wenn das in der Gruppe E führende Team aus dem Fürstentum (4 Punkte) in Russland gewinnt und Bayer selbst gegen Tottenham (3) leer ausgeht. "Noch ist in der Gruppe nicht viel passiert", demonstrierte Bayer-Trainer Roger Schmidt am Montag Zuversicht. "Ich habe das Gefühl, dass die Champions League erst richtig losgeht."

Allerdings nicht mit einer Leistung wie jüngst bei Werder Bremen (1:2). Damit wurde die Hoffnung getrübt, nach dem starken Auftritt gegen Borussia Dortmund (2:0) auf dem Weg zu einem Spitzenteam zu sein. "Wir müssen das Spiel abhaken und gegen Tottenham im Kopf voll da sein - vor allem, weil es die schwierigste Aufgabe in der Gruppe ist", meinte Nationalspieler Jonathan Tah.

In der Bundesliga sind die Leverkusener ins Mittelfeld abgerutscht (10. Platz). Gegen Tottenham, das in dieser Saison bislang als einziges Team Pep Guardiolas Manchester City besiegt hat, steht Bayer daher enorm unter Druck und will unbedingt gewinnen. "Wenn uns das gelingen sollte, sind wir wieder in der Spur", meinte Bayer-Sportchef Rudi Völler beim Pay-TV-Sender "Sky".