| 02:41 Uhr

Leverkusen attackiert CAS

Leverkusen. Bayer Leverkusen hat den Internationalen Sportgerichtshof CAS attackiert und den Vorwurf erhoben, das Urteil im Fall Hakan Calhanoglu verspätet bekannt gemacht zu haben. "Besonders perfide ist, dass mit der Verkündung des Urteils gewartet wurde, bis das Transferfenster geschlossen war", sagte Vereinschef Michael Schade am Freitag. dpa/jam

Bayer habe die Information gehabt, dass das CAS-Urteil schon Tage vorher gefällt worden sei, aber aus bürokratischen Gründen nicht unmittelbar veröffentlicht wurde. "Theoretisch hätten wir noch einen Spieler verpflichten können", so Schade.

Zwei Tage nach Ende der Wechselfrist hatte der CAS verkündet, dass Calhanoglu wegen einer Vertragsverletzung vor sechs Jahren für vier Monate gesperrt ist.