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| 02:40 Uhr

Leipzig setzt auf Rotation

Hat noch keine Stammelf im Kopf: Ralph Hasenhüttl.
Hat noch keine Stammelf im Kopf: Ralph Hasenhüttl. FOTO: dpa
Seefeld. RB Leipzig-Trainer Ralph Hasenhüttl will seine Mannschaft in der kommenden Saison mit der neuen Belastung Champions League rotieren lassen. "Ich glaube nicht, dass wir sehr oft zweimal hintereinander mit derselben Formationen spielen werden", sagte der Coach des Tabellenzweiten der vergangenen Saison in der Fußball-Bundesliga am Sonntag im Trainingslager in Seefeld. dpa/swr

Hasenhüttl begründete die voraussichtlichen Umstellung mit der größeren Qualität, die sein Kader nun hat. Die neuen Spieler würden sich schnell Ansprüche erarbeiten und den Konkurrenzkampf schärfen. Zudem müsse RB mehr Partien bestreiten als in der vergangenen Spielzeit. 2016/2017 kam der damalige Aufsteiger auf 35 Pflichtspiele, nachdem die Leipziger in der ersten Runde des DFB-Pokals bereits ausgeschieden waren. In der neuen Saison warten auf RB mindestens auch noch sechs Partien in der Champions League von Mitte September bis Anfang Dezember. "Wir sind deswegen auch auf der Suche nach einem Plan, der es uns ermöglicht, mit etwas weniger Aufwand Ergebnisse über die Runden zu bringen."

Hasenhüttl sei überzeugt davon, "dass die Stammspieler vom letzten Jahr dankbar sein werden, dass sie nicht jedes Spiel machen müssen". Er bereitet sein Team noch bis kommenden Freitag in Seefeld auf die anstehenden Aufgaben vor. Eine Stammformation habe er auch noch überhaupt nicht im Kopf. Leipzigs Bundesliga-Start ist am 19. August auf Schalke.