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Lausitzring muss auf Flug-Weltmeister warten

Matthias Dolderer, Flug-Weltmeister beim Red Bull Air Race
Matthias Dolderer, Flug-Weltmeister beim Red Bull Air Race FOTO: Red Bull
Klettwitz. Dunkle Wolken über dem Lausitzring, die Piloten vom Red Bull Air Race bekommen keine Lande-Erlaubnis. Nun müssen die Verantwortlichen abwarten - und auf den Wettergott hoffen. Jan Lehmann

Das erste Zeitfenster ist schon wieder zu, am Lausitzring darf derzeit nicht gelandet werden. Die Piloten für das Red Bull Air Race, die eigentlich am Donnerstagmittag auf der Rennstrecke einfliegen sollten, müssen sich gedulden. Frühestens um 17 Uhr wird neu entschieden, ob Flug-Weltmeister Matthias Dolderer und seine Kollegen die Lande-Erlaubnis bekommen.

Es ist einfach zu windig und zu trüb, aus Sicherheitsgründen passiert aktuell nichts. Der Red Bull-Tross, der zuletzt in Porto (Portugal) Station gemacht hatte, ist indes schon auf dem Ring zugange. Alles wird vorbereitet für das Luftspektakel, zu dem wieder Tausende Zuschauer am Lausitzring erwartet werden. Im Vorjahr waren 50.000 Zuschauer am Rennwochenende gezählt worden - im Sonnenschein wohlgemerkt.

Doch die Hoffnung besteht, dass sich das Wetter bessert. Und im Übrigen: Die Piloten sitzen ganz in der Nähe vom Ring fest. Sie starten vom Lausitzflugplatz in Finsterwalde, wenn sie denn die Erlaubnis bekommen. Der liegt nur 20 Kilometer Luftlinie entfernt vom Lausitzring. Und Flug-Weltmeister Matthias Dolderer wird extra für eine geplante Pressekonferenz abgeholt - mit dem Auto.