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Lausitzerin Nietgen nach Mobbing-Vorwurf freigestellt

Die Tröbitzerin Peggy Nietgen spielte unter anderem für Potsdam und Frankfurt.
Die Tröbitzerin Peggy Nietgen spielte unter anderem für Potsdam und Frankfurt. FOTO: rdn1
Frankfurt/Main. Nach einer öffentlichen Trainer-Kritik ist die Lausitzerin Peggy Nietgen, die aus Tröbitz im Elbe-Elster-Kreis stammt, vom Frauenfußball-Bundesligisten 1. FFC Frankfurt bis zum Ablauf ihres Vertrages am Saisonende freigestellt worden. dpa/jal

"Die Vereinbarung soll den Weg für einen respektvollen Abschluss der langjährigen und sehr erfolgreichen Zusammenarbeit freimachen", erklärte FFC-Manager Siegfried Dietrich am Dienstag nach einem Gespräch mit der 30 Jahre alten Abwehrspielerin.

Nietgen, die unter ihrem Mädchennamen Kuznik beim kleinen Dorfverein Blau-Weiß Tröbitz das Fußballspielen begann und später zweimal die deutsche Meisterschaft, viermal den DFB-Pokal und einmal die Champions League gewann, hatte in einem Interview in "Bild" schwere Vorwürfe gegen den Verein erhoben. "Ich wurde hier vom Trainerteam gemobbt", sagte Nietgen. "Das Trainerteam ist eine Frechheit." Ob Nietgen, die 2013 vom VfL Wolfsburg nach Frankfurt kam, im Sommer den Verein wechselt oder ihre Karriere beendet, ist offen.