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KURZ NOTIERT

Eishockey-Herren gegen Russland Die deutsche Eishockey-Nationalmannschaft der Herren startet zu Ostern in die Vorbereitung auf die Weltmeisterschaft im Mai. Zum Auftakt der WM-Tests geht es Ostersonntag (20 Uhr) und Ostermontag (16.

30 Uhr/jeweils Sport 1) gegen Rekord-Weltmeister Russland. Bundestrainer Pat Cortina machen dabei viele verletzungsbedingte Absagen zu schaffen. Zudem gibt es kaum Hoffnung auf Verstärkung aus Nordamerika, da in der NHL die Playoffs anstehen.

Eishockey-Frauen abgestiegen

Die deutschen Eishockey-Frauen um die Lausitzer Torhüterin Ivonne Schröder sind nur noch zweitklassig. Am Karfreitag stieg das Team von Bundestrainer Benjamin Hinterstocker bei der Weltmeisterschaft nach einem 1:2 (0:1, 1:0, 0:0, 0:1) nach Verlängerung gegen Japan in die B-Gruppe ab. Bereits das erste der Entscheidungsspiele gegen Japan im best-of-three-Modus hatte Deutschland mit 2:3 nach Verlängerung verloren. Somit beendete die Auswahl des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) das Turnier in Schweden mit acht Mannschaften ohne einen Sieg.

Doping-Opfer fordern Hilfe

Der Doping-Opfer-Hilfeverein hat vom "organisierten Sport und der Politik" einen Hilfsfonds für Dopingopfer gefordert, an dem sich auch der Deutsche Fußball-Bund beteiligen soll. Bis zum Sommer soll geprüft werden, "inwieweit nicht die symbolische Summe von 32 Millionen Euro - es ist derselbe Betrag, der bei der Olympiabewerbung für München in den Sand gesetzt wurde - eine humanitäre Lösung für die Härtesubstanz des deutschen Sports darstellt", hieß es in einer Mitteilung des Doping-Opfer-Hilfevereins (DOH). Der DFB solle sich aktiv beteiligen. In der Berliner Beratungsstelle des DOH meldeten sich demnach "zunehmend geschädigte Fußballer mit Depressionen, Ödemen oder Hodenkrebs". DOH-Vorsitzende Ines Geipel mahnte: "Da, wo viel Geld ist, wo Glanz ist, wo die ganze Gesellschaft hinschaut, da gibt es auch ein Stück Verantwortung für Athleten, die eben heute nicht mehr gut im Leben sind, und die reale Hilfe brauchen."