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"Komme vielleicht stärker zurück"

Bei dem besonderen Wettbewerb in Gera trat Emma Hinze mit ihrem Bahnrad auf der Straße an.
Bei dem besonderen Wettbewerb in Gera trat Emma Hinze mit ihrem Bahnrad auf der Straße an. FOTO: Hammerschmidt
Cottbus. Bei der Apres Tour in Gera trat Bahnradsportlerin Emma Hinze vom RSC Cottbus jüngst nach längerer Verletzungspause erstmals wieder bei einem Wettkampf an. Die RUNDSCHAU sprach mit der dreifachen Junioren-Weltmeisterin von 2015.

Emma Hinze, beim Großen Preis auf der Cottbuser Radrennbahn saßen Sie auf der Zuschauertribüne; die Junioren-EM in Portugal haben Sie nur im Livestream verfolgen können. Jetzt waren Sie in Gera wieder am Start. Wie geht es Ihnen?
Hinze Mir geht's viel besser. Ich musste aus gesundheitlichen Gründen eine Pause einlegen. Die Gesundheit geht für mich vor - wenn es mit der nicht stimmt, kann ich auch keine Leistung vollbringen. Es war schwer, die Rennen von der Tribüne oder am Computer anzuschauen, aber das kann man nun mal nicht ändern. Ich bin jetzt durch und vielleicht komme ich stärker zurück.

Wie geht es in den nächsten Wochen weiter? Fahren Sie weiter Rennen?

Hinze Im Vordergrund steht der Aufbau. Ich habe die ganze letzte Zeit versucht, meinen Rücken wieder fit zu bekommen. Wenn die Leistungsentwicklung entsprechend ist, wird auch ein Einsatz bei Rennen erfolgen. Bevor die Weltcups losgehen, müsste ich schon ein paar Rennen fahren - in Wien beispielsweise. Ansonsten schaue ich in kleinen Etappen, weil ich nicht schon wieder einen Rückfall erleiden möchte.

Ihre Rennen gegen Kristina Vogel, Miriam Welte und Pauline Gra bosch in Gera sahen schon sehr gut aus - wie schätzen Sie selbst Ihre Leistung ein?

Hinze Ich fand die Rennen auch gut. Es hat voll Spaß gemacht, mit dem Bahnrad auf der Straße zu fahren, das habe ich noch nie gemacht. Obwohl - es ist ein bischen wie auf der Cottbuser Betonbahn. Es hat auch total Spaß gemacht, gegen die anderen drei deutschen Fahrerinnen anzutreten. Es war überhaupt cool, in Gera dabei zu sein.

Mit Emma Hinze

sprach Frank Hammerschmidt