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Wintersport
Kombinierer-Weltmeister bei Titelkämpfen vorn

Klingenthal. Die Etablierten mit Ansprüchen auf Olympia-Tickets.

  Rydzek, Frenzel, Kircheisen: Die Weltmeister von Lahti im vergangenen Februar sind auch die deutschen Meister in der Nordischen Kombination. Bei den Titelkämpfen am Wochenende in Klingenthal setzte sich das Trio erwartungsgemäß in Szene. Im Einzel wiederholte Vierfach-Weltmeister Johannes Rydzek aus Oberstdorf seinen Vorjahrserfolg vor Olympiasieger Eric Frenzel aus Oberwiesenthal und dem Breitnauer Tobias Simon. Im Teamsprint war das sächsische Duo Björn Kircheisen/Frenzel vor Rydzek/Vinzenz Geiger und den Schwarzwäldern Manuel Faißt/Fabian Rießle erfolgreich.

Die Titelkämpfe waren der Auftakt einer sprungintensiven Saisonvorbereitungswoche. Denn auf den Schanzen gibt es nach Auskunft von Bundestrainer Hermann Weinbuch noch einige Probleme. „Da haben wir noch Baustellen. Im Vergleich zum Laufen, wo mir die Jungs mit ihrem druckvollen Stil sehr gefallen haben, hapert es im Springen noch. Zwar ging es beim Teamsprint-Springen schon besser als bei der Einzelentscheidung, aber da haben wir noch einiges zu tun“, erklärte der Coach.

Bis zum Freitag gibt es nun täglich Wettkampf-Springen auf einer anderen Schanze. In Oberhof und Oberstdorf werden jeweils die kleine und die große Schanze gesprungen, es folgen Garmisch-Partenkirchen, Innsbruck und eventuell das österreichische Stams. Nach einem fünftägigen Heimataufenthalt treffen sich die Kombinierer zum Springen in Oberstdorf und zu einem Schneelehrgang in Davos, ehe in fünf Wochen die Weltcup-Saison startet.