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Bundesliga
Köln überrascht mit Pizarro-Coup

Trägt bald die Anzahl seiner Geburtstage auf dem Rücken: Claudio Pizarro (M.), hier mit Köln-Trainer Peter Stöger (l.) und Manager Jörg Schmadtke.
Trägt bald die Anzahl seiner Geburtstage auf dem Rücken: Claudio Pizarro (M.), hier mit Köln-Trainer Peter Stöger (l.) und Manager Jörg Schmadtke. FOTO: dpa
Köln. Claudio Pizarro genoss das Blitzlichtgewitter. Mit einem Lachen stand er zwischen Manager Jörg Schmadtke und Trainer Peter Stöger, lächelnd beantwortete der neue Stürmer des 1. Dietmar Fuchs und Holger Schmidt

FC Köln die Fragen zu seinem Comeback in der Fußball-Bundesliga. "Es gefällt mir sehr. Ich bin gespannt, wieder auf dem Platz zu sein."

Seit Freitag ist der fast 39-Jährige ein Kölner. Und: "Ich bin bereit." Bereit für das Wagnis, in einem relativ hohen Stürmer-Alter dem Tabellenletzten so helfen zu müssen, dass die schwierige Situation möglichst schnell bewältigt werden kann. Dass Pizarro die besten Voraussetzungen mitbringt, hat er mit 191 Toren bei 430 Einsätzen für Bremen und Bayern München als damit bester ausländischer Stürmer in der Bundesliga bewiesen. "Man kennt ihn, man weiß um seine Fähigkeiten", kommentierte Stöger. Die Vereinbarung zwischen dem FC und Pizarro bis zum Saisonende sei eine Win-Win-Situation. Pizarro sei "eine Persönlichkeit, die unserer Mannschaft gut tut". Sein bisher letztes Bundesligaspiel bestritt Pizarro am 5. Mai - in Köln, als er mit Werder 3:4 verlor.

FC-Mittelfeldmann Leonardo Bittencourt tat bereitwillig seine Meinung zu Claudio Pizarro kund: "Wenn man seine Karriere verfolgt, sieht man, dass er ein hervorragender Spieler ist. Er ist ein bisschen in die Jahre gekommen. Aber er könnte jeder Mannschaft weiterhelfen, nicht nur uns." Am Sonntag gegen Leipzig könnte er schon auflaufen.