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| 02:43 Uhr

K.o. in der Nachspielzeit für Dynamo Dresden

"Für die Jungs total bitter", meint Dynamos Sportchef Ralf Minge.
"Für die Jungs total bitter", meint Dynamos Sportchef Ralf Minge. FOTO: dpa
Dresden. Dynamo Dresden schafft es einfach nicht, den Sieg-Bann zu brechen. Seit fast fünf Monaten wartet die Elf von Olaf Janßen auf einen Sieg und gibt gegen Düsseldorf fast sicher geglaubte drei Punkte aus der Hand. dpa/jam

Seit fast fünf Monaten warten die Dresdner auf den erlösenden Sieg. So nah wie am Sonntag war Fußball-Zweitligist SG Dynamo Dresden dem ersten Erfolg seit dem 30. November 2013 schon lange nicht mehr. Doch gegen Fortuna Düsseldorf reichte es am Ende nur zu einem 1:1 (0:0)-Unentschieden - dem zwölften in dieser Saison. Nach dem Führungstreffer von Idir Ouali (55.) sahen die Gastgeber vor 27 530 Zuschauern lange wie der Sieger aus, doch in der zweiten Minute der Nachspielzeit (90.+2) schoss Martin Latka den Ausgleichstreffer. "Das ist unheimlich enttäuschend. Das darf einfach nicht passieren. Wenn wir den normal klären, haben wir die drei Punkte", sagte Thorsten Schulz. Der Verteidiger kassierte die fünfte Gelbe Karte und fehlt in Paderborn.

Mit dem erneuten Unentschieden bleibt Dynamo auf dem direkten Abstiegsplatz 17 stecken. "Es ist für die Jungs total bitter, dass wir die sicher geglaubten drei Punkte noch aus der Hand geben", erklärte Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge.

Arminia Bielefeld feierte im Tabellenkeller hingegen einen ersten Dreier im zweiten Spiel unter Norbert Meier. Mit dem 1:0 gegen das ebenfalls abstiegsbedrohte Team von Erzgebirge Aue beendeten die Ostwestfalen eine Durststrecke von fünf Partien ohne Sieg. Den Siegtreffer vor 13 079 Zuschauern erzielte Fabian Klos in der 43. Minute.

Ausgerechnet im Duell gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf ist damit die Serie des FC Erzgebirge Aue gerissen.

Das sächsische Team, das in den vergangenen Wochen so oft überzeugt hatte, tat sich auf der Bielefelder "Alm" extrem schwer.

Die Arminia zeigte sich bissig, stark in den Zweikämpfen und vor allem mit einer hohen Laufbereitschaft. Wenn die Auer in Ballbesitz waren, dann agierten sie viel zu hektisch und fabrizierten Fehler en masse. Mit dem Sieg verkürzten die Bielefelder den Abstand auf Aue auf vier Zähler, überholten Dynamo Dresden und rückten vorerst auf Relegationsplatz 16 vor.

Mattuschka rettet Union Punkt

Einen Dämpfer gab es für Union Berlin: Die "Eisernen" kassierten beim 1:1 (0:1) gegen den FC Ingolstadt bereits nach 33 Sekunden das 0:1 durch Pascal Groß. Kapitän Torsten Mattuschka rettete mit einem verwandelten Foulelfmeter in der Nachspielzeit den einen Punkt.