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| 10:54 Uhr

Spannendes Finale bei den Sixdays in Berlin
Kluge/Reinhardt wollen noch einmal angreifen

 Roger Kluge (l.) und Theo Reinhardt gehen mit Schwung in die letzte Nacht.
Roger Kluge (l.) und Theo Reinhardt gehen mit Schwung in die letzte Nacht. FOTO: imago/Mario Stiehl / Mario Stiehl
Berlin. Die Weltmeister Roger Kluge und Theo Reinhardt liegen beim Berliner Sechstagerennen vor der letzten Nacht in Lauerstellung. Sprinter Maximilian Levy steht vor seinem achten Sieg.

Die niederländisch-belgische Kombination Wim Stroetinga und Robbe Ghys geht als Spitzenreiter in die letzte Nacht beim 108. Berliner Sechstagerennen. Das Duo übernahm am Montagabend vor 8200 Zuschauern im Berliner Velodrom mit 372 Punkten die Spitze. Mit Rundenrückstand folgen vier Mannschaften. Die Lokalmatadoren und Madison-Weltmeister Roger Kluge/Theo Reinhardt (358), die am Sonntag führenden Dänen Marc Hester/Jesper Morkov (357), die Polen Wojciech Pszczolarski/Daniel Staniszewski (355) und die Tagessieger Andreas Müller/Andreas Graf aus Österreich (324) haben ebenfalls noch gute Siegchancen.

„Wir werden am Dienstag vor unserem Heimpublikum nochmal alles in die Waagschale werfen, wissen aber, dass es eine schwere Aufgabe wird“, sagt Reinhardt.

Im 250-Meter-Zeitfahren war am Montag der Russe Shane Perkins (12,558 Sekunde) am schnellsten. Der gebürtige Australier siegte vor Maximilian Levy (Cottbus) und Denis Dmitriev. Nach dem bislang mit 3:25 Minuten längsten Stehversuch siegte Perkins auch im Sprintfinale gegen Levy. Im Keirin landeten auf den Plätzen eins bis drei sogar nur Russen: Denis Dmitriev vor Nikita Shurshin und Perkins. In der Gesamtwertung führt dennoch weiter klat der siebenfache Berlin-Sieger Maximilian Levy (223 Punkte) vor Dmitriev (191) und Perkins (169). „Am Montag habe ich es etwas ruhiger angehen lassen – Dienstag will ich dann den achten Sieg perfekt machen“, sagte Levy.

Den Sieg bei den Stehern sicherte sich Daniel Harnisch hinter Schrittmacher-Legende Peter Bäuerlein. Mit ihrer fulminanten Schlussattacke in der letzten Runde düpierten beide das Feld. Platz zwei ging an die Niederländer Reinier Honig/René Kos. Rang drei belegte Doppel-Europameister Franz Schiewer (Cottbus) hinter Gerd Gessler. Bereits am Dienstag steht für die schnellsten Männer im Oval die Revanche aufdem Programm.