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Kluge jubelt in Rotterdam und fliegt nach Australien

Roger Kluge gewann in Rotterdam gemeinsam mit Partner Christian Grasmann.
Roger Kluge gewann in Rotterdam gemeinsam mit Partner Christian Grasmann. FOTO: Roth/rrt1
Rotterdam. Schöner Erfolg für die Radsport-Lausitz: Roger Kluge (RK Endspurt Cottbus) und Christian Grasmann aus Irschenberg haben das 35. Sechstagerennen von Rotterdam gewonnen. jal/mit dpa

Das deutsche Duo setzte sich in der Nacht zu Mittwoch in der Ahoy-Arena mit 225 Punkten und zwei Runden Vorsprung vor Lasse Norman Hansen und Jesper Morkov (beide Dänemark/275) durch. Platz drei ging an die Niederländer Wim Stroetinga/Dylan van Baarle (-4/246).

Kluge/Grasmann hatten bereits in der ersten Nacht die Führung übernommen. "Das ist natürlich kein schlechter Start in das neue Jahr", sagte Kluge nach dem Erfolg in den Niederlanden.

Für den ehemaligen Schüler der Lausitzer Sportschule war es nach Amsterdam 2009 und 2010 sowie Berlin 2011 und 2013 der fünfte Sechstagesieg seiner Karriere. Auf weitere Starts in diesem Bahn-Winter muss der 30 Jahre alte Vize-Weltmeister im Omnium aber verzichten. Der Fahrer des australischen Profiteams Orica-Scott reiste am Mittwoch direkt nach Australien und startet dort beim ersten World-Tour-Rennen "Tour Down Under" (17. bis 22. Januar) zum ersten Mal für seine neue Mannschaft auf der Straße.

Womöglich kann man Kluge aber in Cottbus im Sixdays-Modus erleben. Sein Heimatverein RK Endspurt plant vom 4. bis 6. August ein Drei-Tage-Rennen auf der Cottbuser Betonbahn. Dann dürfte Kluge ebenso ein Kandidat für das Fahrerfeld sein wie sein Vereinskollege Henning Bommel. Der hat das radnet-Rose-Team verlassen und fährt wieder für den RK Endspurt.

Geplant ist außerdem, dass Steher-Europameister Stefan Schäfer im Rahmenprogramm fährt. Ebenso dabei sein dürfte Franz Schiewer, der sich jetzt ebenfalls dem RK Endspurt Cottbus angeschlossen hat.

Zum Thema:
Maximilian Levy (29) bereitet sich weiter auf das Sprintturnier beim Berliner Sechstagerennen vor. Vier Tage nach dem schweren Sturz in Frankfurt (Oder), nach dem der Cottbuser am gebrochenen Schlüsselbein operiert wurde, saß er am Mittwoch schon wieder auf dem Rad. "Nur 20 Minuten, weil ich noch Antibiotika nehme", so Levy. "Aber das Lenkerhalten ging erfreulicherweise schon gut."