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Kampfansage des FC Schalke nach torlosem Uefa-Cup-Remis

Gelsenkirchen.. Mirko Slomkas Regiment der harten Hand überdauerte nur 45 Minuten. Dann zwang eine uninspirierte Darbietung der Fußball-Profis des FC Schalke 04 ihren Trainer zum Umdenken.

Einsichtig übergab Slomka das königsblaue Zepter wieder an Lincoln, doch auch der Brasilianer konnte seine Mitspieler nicht zum Befreiungsschlag führen. Neun Jahre nach dem Finaltriumph gegen Inter Mailand droht den Schalkern im Uefa-Cup das Aus. Das 0:0 im Halbfinal-Hinspiel gegen Sevilla ist eine schwere Hypothek.
Slomka reagierte mit einer Kampfansage. Er will nicht zulassen, dass Schalke "die Saison in die Tonne kloppen kann", wie Manager Rudi Assauer sich mangels aktueller Erfolge auszudrücken pflegt. "Wir sind auch auswärts in der Lage, etwas zu holen", machte sich Slomka auf dem Weg in das Finale von Eindhoven am 10. Mai Mut. Und auch in der Bundesliga ist er festen Willens, nicht klein beizugeben: "Wir verfolgen mit aller Intensität das Ziel, doch noch auf den dritten Platz zu kommen." Werder Bremen soll morgen zu spüren bekommen, dass Schalke wieder in die Champions League und den Uefa-Cup gewinnen will. (dpa/noc)