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| 02:38 Uhr

"In Cottbus werden wir immer superherzlich empfangen"

Marie-Laurence Jungfleisch (25) ist derzeit Deutschlands beste Hochspringerin.
Marie-Laurence Jungfleisch (25) ist derzeit Deutschlands beste Hochspringerin. FOTO: A. Neuthe
Die derzeit beste deutsche Hochspringerin Marie-Laurence Jungfleisch (25) ist beim Internationalen Springer-Meeting in Cottbus dabei. Sie erhofft sich am 27. Januar einen guten Start ins Jahr, in welchem sie erstmals die zwei Meter springen und eine gute Leistung in Rio abliefern will. red/jam

Marie-Laurence Jungfleisch, Sie waren schon einige Male in Cottbus. Was kommt Ihnen beim Begriff "Springer-Meeting Cottbus" als erstes in den Sinn?

An Cottbus gefällt mir sehr, dass wir Hochspringerinnen parallel mit den Stabhochspringern springen dürfen. Die Zuschauer sind nah an den Athleten dran und können richtig mitfiebern. Natürlich ist es auch schön, mit der eigenen Musik springen zu dürfen. Wir werden superherzlich empfangen und die Zuschauer bekommen auch vor dem eigentlichen Wettkampf eine kleine kulturelle Show geboten.

Was ist für Sie sportlich ausschlaggebend für einen erneuten Start in Cottbus?

Meine Leistungen sind dort immer sehr gut gewesen und ich fühle mich bei diesem Meeting sehr wohl. Natürlich ist die internationale Konkurrenz dort sehr hoch, und das spornt einen Athleten zusätzlich sehr an.

Wird Cottbus Ihr Start in die Saison sein?

Vielleicht werde ich noch an den Baden-Württembergischen Meisterschaften ein paar Tage zuvor teilnehmen. Wenn es so ist, wird aber Cottbus das erste Meeting in der Saison sein.

Wie planen Sie den Start in die Saison - mit konkreten Zielen? Oder schauen Sie erst einmal, wie es läuft?

Ich schaue erst einmal, wie es läuft. Natürlich fixiere ich mich dieses Jahr auf die zwei Meter. Ob es schon in der Halle klappt, kann ich natürlich nicht sagen. Aber bisher läuft das Training sehr gut und ich bin gesund.

2015 war eine gute Saison für Sie mit dem 6. Platz bei der WM und einer neuen persönlichen Bestleistung von 1,99 Metern. Was nehmen Sie aus dieser Saison mit?

Selbstvertrauen hat mir der Wettkampf in Peking definitiv gegeben. Ich weiß jetzt umso mehr, dass die zwei Meter nicht mehr weit sind. Es ist auch eine super Bestätigung, dass mein Trainer und ich gemeinsam eine super Arbeit geleistet haben und dass es vom Training her passt.

2016 ist ein Olympia-Jahr - klar, dass die Norm zur Qualifikation ein Muss für Sie ist. Welche Ziele haben Sie für Rio?

Zunächst möchte ich die Olympianorm erreichen. Und es dann ins Finale schaffen. Wenn es dann so super läuft wie in Peking und ich eine Bestleistung springen kann, wäre das der Wahnsinn.