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| 16:31 Uhr

Motorsport
IDM wieder auf dem Lausitzring

Zu den Fahrern, die am Wochenende anreisen, gehört auch Ilya Mikhalchik. Nach sechs Siegen in acht Rennen ist der Ukrainer Tabellenführer
Zu den Fahrern, die am Wochenende anreisen, gehört auch Ilya Mikhalchik. Nach sechs Siegen in acht Rennen ist der Ukrainer Tabellenführer FOTO: HB-Werbung und Verlag GmbH & Co. / Thorsten Horn
Schipkau. Am Wochenende dröhnen wieder die Motoren auf der beliebten Rennstrecke. Mit dem ADAC Berlin-Brandenburg wurde erst relativ kurzfristig ein Ausrichter für das Event gefunden. red/sme

Auch in diesem Jahr gastiert die IDM – Internationale Deutsche Motorradmeisterschaft – wieder auf dem Lausitzring. Von Freitag bis Sonntag, 24. bis 26. August, dröhnen wieder die Motoren auf der nach wie vor beliebten Rennstrecke im Osten der Republik. Sieben Rennklassen gehen dabei an den Start und sorgen für ein abwechslungsreiches Programm. Für den sicherlich wieder reibungslosen Ablauf sorgt bei diesem Motorsport-Spektakel der Extraklasse wieder der ADAC Berlin-Brandenburg.

Lange hatte es gedauert, bis der IDM-Kalender 2018 veröffentlicht werden konnte, aber dennoch war der Lausitzring, trotz aller Turbulenzen um den Verkauf und die weitere Nutzung der Anlage, von Beginn an als Austragungsort gesetzt. Demzufolge konnte auch der eigentlich einzige wirklich infrage kommende sportliche Ausrichter erst relativ kurzfristig benannt werden.

„Durch die ziemlich späte Veröffentlichung des IDM-Kalenders konnten wir die IDM in unserer ursprünglichen Jahresplanung nicht berücksichtigen. Aber wir bekennen uns als ADAC Brandenburg auch weiterhin zur IDM und möchten erneut unseren Beitrag zum Motorradsport in Deutschland leisten“, erklärt Horst Seidel, der Abteilungsleiter der Sportabteilung des ADAC Berlin-Brandenburg e. V., zur späten, aber noch rechtzeitigen Einigung, das Rennen auch in diesem Jahr zu organisieren und durchzuführen. Und weiter: „Wir möchten ja auch, dass die IDM weiterlebt beziehungsweise ausgebaut wird, weil wir meinen, dass die IDM für die Struktur des deutschen Motorradsports einfach notwendig ist. Und was vielleicht noch wichtiger ist, weil die IDM eine gute Bühne für die Nachwuchsklassen bietet“

Drei von sechs reinen IDM-Veranstaltungen 2018 sind bereits Geschichte, sodass man mit den Rennen auf dem Lausitzring quasi in die zweite Saisonhälfte einsteigt. Einzig die Top-Klasse „Superbike“ ist auf Grund eines zusätzlichen Laufes im Rahmen der Motorrad-Langstrecken-WM in Oschersleben bereits über ihrem Jahreszenit. Hier reist der junge Ukrainer Ilya Mikhalchik nach sechs Siegen in acht Rennen als Tabellenführer an. Ausruhen kann er sich jedoch keinesfalls, denn der Belgier Bastien Mackels gewann die von Mikhalchik „übrig gelassenen“ Rennen und stand bei allen anderen jeweils ebenfalls auf dem Podest. Somit erscheint sein Punkterückstand von 17 Zählern bei pro Rennen 25 zu vergebenden und jeweils zwei pro Event eher marginal. Gesamtdritter ist der Schleizer Julian Puffe, der allerdings schon 69 Punkte hinter Mikhalchik zurückliegt.

In der Klasse Supersport 600 führt aktuell der Hohenstein-Ernstthaler Max Enderlein vor dem Ex-WM-Piloten Kevin Wahr. Mit halb soviel Kubik geht es in der dritten IDM-Solo-Klasse, der Supersport 300, zur Sache, in der der Niederländer Victor Steeman und der Pöhlaer Toni Erhard aktuell zuoberst in der Tabelle stehen. Fehlen dürfen natürlich auch die IDM Sidecars nicht, bei denen sich bisher der Ex-Weltmeister Bennie Streuer und sein Passagier Gerard Daalhuizen aus den Niederlanden beim Kampf um den Meistertitel ein Kopf-an-Kopf-Duell mit Josef Sattler/Uwe Neubert leisten.

Los geht es am Freitag, 24. August, dem sogenannten Schnuppertag, bei freiem Eintritt, mit dem Training aller sieben Klassen. Ernst wird es am Samstag ab 8.25 Uhr mit den Qualifyings um die Startpositionen, an die sich ab 15.05 Uhr die ersten Rennen anschließen.

Sonntag ist der Haupttag, der mit den Warm-ups der drei IDM-Solo-Klassen beginnt. Ab 10 Uhr folgen acht weitere Rennen mit jeweils anschließenden Siegerehrungen im frei zugänglichen Fahrerlager.

Der Eintritt kostet für Erwachsene am Samstag 19 Euro und am Sonntag 25 Euro. Wer das ganze Programm verfolgen möchte, für den hält der Veranstalter Wochenend-Tickets zum Preis von 35 Euro pro Stück bereit. Für Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre ist der Eintritt frei.