ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 02:51 Uhr

"Ich möchte solide Spiele abliefern und mir einen Stammplatz sichern"

Nach 15 Jahren am Knappensee geht Felix Brückner (25) ab der kommenden Oberlausitzliga-Saison mit dem VfB Weißwasser auf die Punktejagd.
Nach 15 Jahren am Knappensee geht Felix Brückner (25) ab der kommenden Oberlausitzliga-Saison mit dem VfB Weißwasser auf die Punktejagd. FOTO: B. Husgen/bls1
Felix Brückner ist ein weiterer Neuzugang beim VfB Weißwasser. Im RUNDSCHAU-Interview verrät der 25-Jährige, was ihn nach 15 Jahren bei der SpVgg Knappensee zum VfB verschlagen hat und wo die Reise mit seiner neuen Mannschaft hingehen soll. Mit Felix Brückner sprach Birgit Husgen/bls1

Herr Brückner, stellen Sie sich bitte unseren Lesern vor!
Ich bin 25 Jahre alt und seit einem halben Jahr wohnhaft in Weißwasser. Ich arbeite bei Vattenfall als Ingenieur für Elektrotechnik im Tagebau Nochten/Reichwalde. Mit 9 Jahren habe ich bei der SpVgg Knappensee Groß Särchen angefangen Fußball zu spielen. In der Halbserie 2016 wechselte ich zum SV Rot-Weiß Bad Muskau, da ich arbeitsbedingt nach Weißwasser gezogen bin. Dort war ich für das zweite Team vorgesehen, hatte mich aber aufgrund meiner Leistungen als Anschlusskader für die Erste angeboten.

Auf welcher Position sehen Sie Ihre Stärken und was geht für Sie gar nicht?
Meine Stärken liegen eher im defensiven Bereich und dort auf allen Positionen. In Bad Muskau wurde ich in den ersten fünf Partien in der Spitze gebraucht und erzielte sogar sieben Tore. Aufgrund taktischer Umstellungen ging ich dann ins zentrale Mittelfeld, wo ich auch bei der Spielgemeinschaft in den Vorjahren aufgestellt war. Auf den offensiven Außenpositionen würde ich mich nicht einsetzen und Torwart geht gar nicht. Hier beim VfB sehe ich mich eher in der Verteidigung.

Was haben Sie für Ihre Persönlichkeit dem Fußball als Mannschaftssport zu verdanken?
Auf jeden Fall habe ich die Teamfähigkeit erlernt. Ich weiß, was es heißt, zusammenzuhalten, was Loyalität ist und auch Freundschaft.

Wie verlief aus Ihrer Sicht die Eingewöhnung in das Team des VfB?
Ich kann da nur sagen, dass ich sehr gut aufgenommen wurde, sowohl vom Trainerstab als auch von der Mannschaft.

Wie sieht Ihre persönliche Zielstellung aus?
Ich möchte solide Spiele abliefern, der Mannschaft helfen und mir damit einen Stammplatz sichern.

Haben Sie ein fußballerisches Vorbild?
Nein.

Sie waren etwa 15 Jahre im Verein bei Knappensee/Groß Särchen aktiv, fällt da nicht ein Abschied aufgrund äußerer Umstände sehr schwer?
Selbstverständlich fiel mir der Abschied schwer. Ich bin dem Verein aber weiterhin als aktives Mitglied treu geblieben und helfe auch bei Arbeitseinsätzen oder Veranstaltungen weiter mit.

Der Druck auf den VfB Weißwasser wird mit der Qualitäts- und Quantitätssteigerung zur neuen Saison größer. Wo sehen Sie die Mannschaft am Ende dieser Saison?
Über die lange Saison werden wir diese Fülle an guten Spielern brauchen. Am Ende wäre ein Platz unter den ersten Drei wünschenswert. Wenn es für mehr reicht, werden wir das natürlich gerne mitnehmen.