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| 01:00 Uhr

„Ich freue mich auf den Lausitzring“

Mit dem neunten von elf Läufen zur Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) wird von Freitag bis Sonntag auf dem EuroSpeedway Lausitz die Schlussphase der Meisterschaft eingeläutet. An der Spitze der Fahrerwertung tobt momentan ein Zweikampf zwischen dem Briten Gary Paffett (AMG-Mercedes), der mit 60 Punkten knapp vor Titelverteidiger Mattias Ekström (Audi Abt Sportsline/59 Punkte) führt. Paffett konnte beim ersten Gastspiel der DTM Anfang Mai das Rennen auf dem Lausitzring gewinnen. Vor dem zweiten DTM-Auftritt sprach die RUNDSCHAU mit dem 24-Jährigen. Aswendt


Gary Paffett, wie lautet Ihr persönliches Resümee nach acht Läufen„
Ich bin sehr glücklich darüber, dass wir gezeigt haben, dass unser Auto auf allen Strecken siegfähig ist. Und natürlich freue ich mich sehr, dass ich mit vier Siegen zeigen konnte, dass ich schnell und konstant genug bin, um die Meisterschaft anzuführen.

Ist die DTM 2005 gegenüber den Vorjahren noch härter geworden“
Ja, definitiv. Der Wettbewerb ist noch härter und enger geworden. Wenn man sich alleine unser Mercedes-Team anschaut mit Bernd Schneider, Mika Häkkinen oder Jean Alesi. Die sind alle in der Lage, Rennen zu gewinnen und pushen auch entsprechend.

Was war Ihr Highlight 2005, welcher Erfolg hat Ihnen am besten "geschmeckt"„
Das ist wirklich schwer zu sagen. Der Norisring-Sieg war toll, weil es immer gigantisch ist, dort zu gewinnen und weil es auch für mich ein sehr turbulentes Rennen war. Die Siege in Oschersleben und Zandvoort waren für mein Team und für mich etwas Besonderes, weil wir sie nicht erwartet hatten, denn im vergangenen Jahr war Audi auf diesen zwei Strecken stärker als wir. Wenn ich das alles in Ruhe Revue passieren lasse, dann war der Zandvoort-Sieg der Schönste.

Wie lauten Ihre Ziele für die verbleibenden drei Rennen der Saison“
Ich möchte die Meisterschaft gewinnen, also auf jeden Fall immer vor Mattias Ekström bleiben. Dazu muss ich auf einem konstant hohen Wettbewerbsniveau bleiben.

Freuen Sie sich, noch einmal in diesem Jahr auf dem EuroSpeedway Lausitz zu fahren„ Wie gefällt Ihnen die Strecke - und liegt Sie Ihnen und Ihrem Auto“
Erstens freue ich mich riesig auf das Rennen, denn ich habe im Mai und im letzten Jahr dort gewonnen. Ich komme mit der Strecke sehr gut zurecht. Außerdem hat Mercedes mit der neuen C-Klasse ein ausgezeichnetes Paket für diesen Kurs. Insofern glaube ich, dass die Chancen gut stehen auf einen weiteren Rennsieg. Vor allem wünsche ich mir aber für denLausitzring, dass zwischen mir und Mattias ein paar Teamkollegen von mir fahren.

Mit GARY PAFFETT
sprach Hans-Jürgen Fischer

Zum Thema Die Rahmenrennserien
Das Rahmenrennprogramm für den zweiten Auftritt der DTM auf dem Lausitzring steht fest. Nach Angaben des Veranstalters, dem ADAC Berlin-Brandenburg, gibt auf dem 4,5 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs die Formel-3-Euroserie ihre Premiere. Zum Gastspiel in der Lausitz kommt ebenfalls erstmals der "Volkswagen Polo Ladies Cup” aus der Türkei. Zum ersten Mal im DTM-Rahmenprogramm steht die "Sports Car Challenge” am Start.