ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE
| 15:50 Uhr

Motorsport
Horror-Crash: Ein Käfig im Auto rettet Audi-Pilot Rast das Leben

FOTO: Tim Upietz, Gruppe C / Hoch Zwei / Gruppe C / Hoch Zwei
Klettwitz. Dieser Horror-Crash beschäftigt das Publikum beim DTM-Rennen aus dem Lausitzring. Nahezu unversehrt krabbelte Audi-Pilot René Rast aus seinem Schrotthaufen. Zu verdanken hat er das einem besonderen Sicherheitskonzept. Von Jan Lehmann

Wie kann man nach so einem Horror-Crash tatsächlich noch allein ohne großartige Blessuren aus seinem Auto krabbeln? Der spektakuläre Unfall von Audi-Pilot René Rast beim DTM-Rennen war am Samstag auf dem Lausitzring im ersten Augenblick schockierend –dann aber auch ein bemerkenswertes Vorzeigebeispiel für die Sicherheit der Serie. Rast kletterte nach dem Überschlag ohne Hilfe aus dem völlig demolierten Auto. Der DTM-Gesamtführende Timo Glock gibt zu: „Ich habe zuerst nur das Auto gesehen und gedacht: Hoffentlich geht es ihm gut.“

Doch Rast ging es gut, obwohl er erst benommen auf dem Rasen saß und dann auch ärztlich versorgt wurde. Der Audi-Pilot erklärte gegenüber Sat.1: „Ich habe nur ein paar Schmerzen am Ellbogen.“

Die besonderen Sicherheitsvorkehrungen der Rennserie haben ihm das Leben gerettet: Den DTM-Fahrer umgibt im Cockpit eine innovative Kombination aus Einheitsmonocoque und Sicherheitskäfig. Jedes DTM-Fahrzeug ist zudem mit Crash-Strukturen an beiden Seiten sowie vorne und hinten ausgestattet, die bei einem Aufprall möglichst viel Energie absorbieren sollen. Bereits seit 2002 ist das Tragen des HANS-Systems (Kopf- und Rückenstütze) Pflicht.

Diese Standards sind ein besonderes Merkmal der DTM. Timo Glock betonte: „Wir haben wieder gesehen, wie sicher unsere Autos sind.“