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| 20:30 Uhr

Radsport
Hinze strahlt über Weltcup-Silber

Emma Hinze aus Cottbus durfte sich über Silber freuen.
Emma Hinze aus Cottbus durfte sich über Silber freuen. FOTO: Frank Hammerschmidt
Berlin. Silber für Emma Hinze und Bronze für Maximilian Levy: Die RUNDSCHAU fasst den ersten Tag des Bahnrad-Weltcups in Berlin aus Lausitzer Sicht zusammen. Es gab auch eine Enttäuschung. Von Frank Noack

Die silberne Fahrt: Im Teamsprint der Frauen holte Emma Hinze aus Cottbus gemeinsam mit Miriam Welte die Silbermedaille (32,922). Im Finale musste sich das deutsche Team nur dem russischen Duo Daria Shmeleva und Anstasia Voinova (32,633) geschlagen geben. „Emma ist eine richtig starke zweite Runde gefahren“, lobte Welte. Und Hinze freute sich: „Ich gehe jetzt optimistisch in die nächsten Rennen.“ Beim Weltcup hat sie im Keirin sowie im Sprint weitere Medaillenchancen. Im Verlaufe des Teamsprint-Wettbewerbs kam auch Pauline Grabosch zum Einsatz. Bronze ging an China (33,336).

Die brutale Bronzemedaille: Der Cottbuser Maximilian Levy durfte sich über Bronze im Teamsprint freuen. „Ein Podiumsplatz war nicht unbedingt zu erwarten. Wir sind absolut zufrieden“, sagte Levy. Im Finale kam der Routinier nicht zum Einsatz – auf eigenen Wunsch. „Ich habe vorher alles rausgehauen, um das Team zu stabilisieren. Deshalb habe ich selbst um meine Auswechslung gebeten. Der enge Zeitplan ist wirklich brutal.“ Im kleinen Finale behielten Timo Bichler, Stefan Bötticher und Joachim Eilers (43,788) die Oberhand. Im Rennen um Gold gewannen die Niederlande (42,467) gegen Großbritannien (42,981).

Das Track Team Brandenburg belegte in der Qualifikation in der Besetzung Eric Engler, Carl Hinze und Anton Höhne den 14. Rang von 15 Teams (45,391).

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Die frühe Enttäuschung: Das Track Team Brandenburg blieb in der Mannschaftsverfolgung über 4000 Meter mit 4:07,195 Minuten in der Qualifikation hinter den Erwartungen zurück. Für Jonas Bokeloh, Richard Banusch, Milan Henkelmann und Moritz Malcharek reichte es am Freitagmittag nur für Platz 14. Bokeloh musste bereits nach der Hälfte der Distanz seine drei Teamgefährten ziehen lassen. „Das war nicht abzusehen und auch nicht geplant. Im Training war er stabil. Aber der Kopf der jungen Leute ist manchmal eine Wundertüte“, erklärte Trainer Heiko Salzwedel.

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Der deutsche Vierer mit Felix Groß, Leon Rohde, Theo Reinhardt und Domenic Weinstein belegte in 3:58,200 Minuten Platz sechs belegt. In der Qualifikation hatte das Quartett des Bundes Deutscher Radfahrer nur knapp den deutschen Rekord verpasst, konnte sich aber in der ersten Runde nicht mehr steigern. Den Weltcup-Sieg holte sich Australien (3:51.210).

Der Brandenburg-Vierer fuhr in der Besetzung Jonas Bokeloh, Richard Banusch, Milan Henkelmann und Moritz Malcharek.
Der Brandenburg-Vierer fuhr in der Besetzung Jonas Bokeloh, Richard Banusch, Milan Henkelmann und Moritz Malcharek. FOTO: Frank Hammerschmidt