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| 02:41 Uhr

Hertha kassiert Rückschlag beim Petersen-Team

Freiburgs Torschütze Nils Petersen jubelt. "Es ist unangenehm, gegen uns zu spielen", sagt der ehemalige Cottbuser.
Freiburgs Torschütze Nils Petersen jubelt. "Es ist unangenehm, gegen uns zu spielen", sagt der ehemalige Cottbuser. FOTO: dpa
Freiburg. Der SC Freiburg hat Herthas Fehlstart ins Bundesliga-Jahr 2017 perfekt gemacht. Mit dem 1:2 (0:1) im Breisgau mussten die Berliner einen erneuten Rückschlag für ihre internationalen Ambitionen einstecken und verpassten den Sprung auf einen Champions-League-Platz in der Fußball-Bundesliga. dpa/jam

Die Breisgauer jubelten dagegen am Sonntag über den ersten Heimsieg gegen die Gäste aus der Hauptstadt seit fast 16 Jahren.

Janik Haberer sorgte mit seinem Treffer in der 39. Minute vor 23 800 Zuschauern für Ernüchterung bei den Berlinern. Der eingewechselte Nils Petersen, ehemaliger Stürmer von Energie Cottbus, erhöhte kurz vor Schluss auf 2:0 (87.). Joker Julian Schieber gelang fast im Gegenzug noch der Anschlusstreffer (88.). "Die Tore, die wir kassiert haben, fielen aus dem Nichts. Das waren unnötige Tore", kritisierte Hertha-Trainer Pal Dardai, der von einer Krise jedoch nichts wissen wollte: "Wir wissen, was unsere Realität ist. Wir wollen den sechsten Platz verteidigen, wir sind Sechster."

Den bislang einzigen Erfolg über den Bundesliga-Rivalen hatte Freiburg im Schwarzwald-Stadion im Mai 2001 gefeiert (1:0). Mit 26 Punkten rückte der Aufsteiger unter Coach Christian Streich auf Platz acht vor. "Wir sind momentan sehr, sehr konstant, sehr stabil, es ist unangenehm, gegen uns zu spielen", sagte Torschütze Petersen.

Dardai trat mit seiner Elf (30 Zähler) nach dem 1:3 in Leverkusen zum Jahresauftakt erneut und zum insgesamt dritten Mal nacheinander von einem Auswärtsspiel die Heimreise als Verlierer an. "Ich muss keine Hektik machen, das gehört dazu, zweimal auswärts zu verlieren", sagte er. Gegen Ingolstadt steht Hertha am kommenden Wochenende in der Pflicht.