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Heidenheim als Stresstest für Dynamo

Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus
Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus FOTO: dpa
Dresden. Trainer Uwe Neuhaus hat das Zweitligaspiel gegen den 1. FC Heidenheim zum Stresstest ausgerufen. dpa/noc

"Das wird purer Stress für uns. Da geht es 90 Minuten lang robust zur Sache", meinte der 56-jährige Cheftrainer von Dynamo Dresden vor der Samstag-Partie gegen den Tabellen-Dritten.

Zugleich zeigte er sich von der Arbeit seines Kollegen Frank Schmidt angetan: "Was er dort in den letzten Jahren geschaffen hat, verdient allerhöchsten Respekt." Schmidt habe sich mit seiner Mannschaft einen Ruf erarbeitet, eine richtig unangenehme Mannschaft zu sein, dessen Stärke vor allem in einer kompakten Defensive liegt. "Ihre Innenverteidiger sind absolute Kanten, sie gehen unglaublich konsequent in die Zweikämpfe", betonte Neuhaus. Aufgrund der bevorstehenden englischen Woche mit dem Pokalspiel gegen Arminia Bielefeld seien personelle Wechsel nicht ausgeschlossen.

Als wahrscheinlich gilt allerdings, dass Neuhaus wieder auf Stefan Kutschke setzt. Der Stürmer kennt den Gegner bereits aus der vergangenen Saison, traf mit Nürnberg auf die Schwaben: "Da kommt eine enorme Zweikampfhärte auf uns zu, wo wir absolut dagegen halten müssen."

Bei den Gästen wird der Ex-Cottbuser Tim Kleindienst nicht dabei sein. Er hat sich einen Innenbandriss im rechten Knie zugezogen und fällt mehrere Wochen aus. Die Leihgabe vom SC Freiburg hat bislang drei Tore für Heidenheim erzielt. Der Ausfall sei "sehr bitter für uns", erklärte Trainer Schmidt.