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"Geiler Abend" – und nun Schalke

Dank Lars Stindl gewann Gladbach nach 0:2-Rückstand noch 4:2 in Florenz.
Dank Lars Stindl gewann Gladbach nach 0:2-Rückstand noch 4:2 in Florenz. FOTO: dpa
Nyon. Die Fußball-Bundesliga hat einen Platz im Viertelfinale der Europa League sicher. Im Achtelfinale kommt es zum direkten deutschen Duell zwischen dem FC Schalke 04 und Borussia Mönchengladbach. Christian Hollmann

Das ergab die Auslosung in Nyon am Freitag.

"Es wird nicht allzu viele Menschen geben, die sich das vorher als Wunschlos ausgedacht haben. Europa League hört sich nach anderen Gegnern an", so Schalkes Sportvorstand Christian Heidel.

Gladbachs Trainer Dieter Hecking meinte: "Wenn du weit kommen willst, musst du jeden Gegner schlagen. Schalke ist immer eine reizvolle Aufgabe." Auf dem Weg ins Achtelfinale rang die Borussia am Donnerstagabend nach toller Aufholjagd den AC Florenz nieder. Vor allem Lars Stindl konnte nach dem 4:2 (1:2)-Erfolg in Florenz sein Glück kaum fassen. "Das war der Wahnsinn", meinte Gladbachs Kapitän nach seiner unglaublichen Tore-Show und dem ersten Dreierpack seiner Profikarriere. Quasi im Alleingang schoss er sein Team ins nicht mehr für möglich gehaltene Achtelfinale der Europa League. "Geiler Abend", fasste der 28-Jährige den erstaunlichen Erfolg beim AC Florenz, der nach dem 1:0-Hinspielsieg auch im Rückspiel schon nach einer halben Stunde mit 2:0 in Front lag, treffend zusammen.

Was folgte, waren Emotionen pur in einer magischen Nacht, Tänze und Gesänge. Stindl behielt aber auch im Jubel klaren Kopf und sicherte sich das Spielgerät. Stolz präsentierte er nach dem Spiel den Ball, auf dem alle Mitspieler unterschrieben hatten.