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| 01:09 Uhr

Füchse: Erste Reihe gut, ganze Mannschaft gut

Mit einem enorm wichtigen Heimsieg haben die Lausitzer Füchse ihre Negativserie beendet und gleichzeitig den sechsten Tabellenplatz in der 2. Eishockey- Bundesliga verteidigt. Nach drei Niederlagen in Folge besiegte der Aufsteiger gestern die Freiburger Wölfe 4:1. Den Grundstein für den Erfolg legte vor 1883 Zuschauern wieder einmal die erste Reihe, die insgesamt drei Treffer beisteuerte. Von FRANK NOACK

Das Erfolgsrezept der Füchse: Erste Reihe gut, dann ist (fast) die ganze Mannschaft gut. „Wenn wir alle fünf Spieler dieser Reihe zur Verfügung hatten, waren wir meistens stark. Fiel einer aus, hatten wir oft Probleme“ , betonte Trainer Horymir Sekera. Zuletzt musste Topverteidiger Mats Lindmark drei Wochen lang wegen einer schmerzhaften Prellung im Brustbereich pausieren. An diesem Wochenende meldete er sich zurück - und prompt fanden die Lausitzer in die Erfolgsspur. Nach einer gewissen Anlaufzeit mit der 3:4-Niederlage am Freitag in Kaufbeuren zog die erste Reihe gestern gegen Freiburg wieder ihren erfolgreichen Angriffswirbel auf. Martin Sekera (4.) und Mattias Wikström (6.) sorgten für die schnelle 2:0-Führung. „Diese Tore haben der Mannschaft die nötige Sicherheit gegebene“ , analysierte Trainer Sekera. Nach dem zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Petr Mares (10.) war dann im zweiten Drittel erneut Mattias Wikström mit dem 3:1 (22.) zur Stelle.
Die erste Reihe der Füchse entschied damit das Duell gegen die „Torfabrik der Liga“ klar zu ihren Gunsten. Immerhin kam Freiburg mit der Em pfehlung von 160 Treffern nach Weißwasser. Die Offensive der Wölfe um Torjäger Aaron Fox blieb jedoch über weite Strecken blass. Zudem präsentierte sich die Abwehr der Lausitzer deutlich gefestigt und kompensierte auch das Fehlen des Kanadiers Sean Gagnon, der wegen einer Viruserkrankung auf unbestimmte Zeit ausfällt. Im Tor der Füchse sah der durch eine Bänderdehnung im Knie leicht gehandicapte Sebastian Elwing zwar beim Gegentreffer unglücklich aus. Er steigerte sich aber in der Folgezeit und wurde zum Rückhalt für sein Team.
Im letzten Drittel sorgte dann Vadim Kulabuchov mit seinem 200. Tor im Trikot der Füchse für den 4:1-Endstand. Unter dem Strich fiel der Sieg der Gastgeber verdient aus, weil sie deutlich mehr Engagement zeigten, als am Freitag bei Schlusslicht Kauf beuren und damit erfolgreich Wiedergutmachung betrieben.

Freitag: ESV Kaufbeuren - Lausitzer Füchse 4:3 (1:0, 1:1, 2:2)
Tore: 1:0 Kettemer (15.), 1:1 Wikström (24.), 2:1 Auger (35.), 2:2 Kulabuchov (46.), 3:2 Dietrich (48.), 4:2 Henry (52.), 4:3 Sekera (59.); Schiedsrichter: Uwe von de Fenn (Krefeld); Zuschauer: 1293; S trafminuten: 12/18.

Sonntag: Lausitzer Füchse - Freiburger Wölfe 4:1 (2:1, 1:0, 1:0)
Tore: 1:0 Sekera (4.), 2:0 Wikström (6.), 2:1 Mares (10.), 3:1 Wikström (22.), 4:1 Kulabuchov (57.); Schiedsrichter: Michael Deibler (Peiting); Zuschauer: 1883; Strafminuten: 22/26 + 10 (Lipsett) + 10 (Mares).
RUNDSCHAU-Spieler des Tages der Füchse: Mattias Wikström.